Für außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote

Grundschule hofft auf 84.000 Euro aus einem Fördertopf der Landesregierung

Bewegungskirmes in der Fürstenbergschule: Carlo fährt auf dem Roller.
+
Die Bewegungskirmes in der Fürstenbergschule gehörte zum Ferienprogramm: Carlo (6) fährt auf dem Roller durch den Hütchenparkour.

Die Fürstenbergschule in Lüttringen hofft auf 84.000 Euro aus einem Fördertopf des Schulministeriums.

Hünningen – Während Carlo (6) auf einem Roller unterwegs ist, hüpft Annabelle (7) von einem hohen Kasten und Akay (6) springt auf einem Trampolin – die Bewegungskirmes in der Turnhalle gehörte in der Fürstenbergschule in Hünningen zum Abschluss des Betreuungsprogramms in den Osterferien. 12 000 Euro hat die Schule dafür an Fördergeldern erhalten. Auf die Bewilligung weiterer Mittel wartet Schulleiterin Yvonne Wien.

Bis zu 84 000 Euro hat die Fürstenbergschule aus dem Fördertopf für „außerschulische Betreuungs- und Bildungsangebote in Coronazeiten zur Reduzierung pandemiebedingter Benachteiligungen durch Gruppenangebote für die individuelle fachliche Förderung und Potenzialentwicklung von Schülerinnen und Schülern von allgemeinbildenden Schulen“ des Schulministeriums beantragt.

Das Geld würde reichen, um die Betreuungsangebote bis in die Sommerferien 2022 kunterbunt zu gestalten, erklärt Schulleiterin Wien, und darüber hinaus weitere Projekte im Nachmittagsbereich anzubieten. Rund 20 Prozent der Summe müsse der Schulträger – die Gemeinde – freiwillig übernehmen, fügt sie hinzu. Die 12 000 Euro für die Osterferien wurden bereits bewilligt.

Die OGS-Kräfte der Schule, Daniela Frewer, Jennifer Merchies, Christiane Westhoff und Nathalie Langenhorst, haben gemeinsam mit einigen Hilfskräften das Programm in den Ferienwochen für die rund 45 Kinder in der Betreuung gestaltet.

Fördergeld für Grundschule: Schwerpunkt Schwimmen im Sommer

Neben zahlreichen Spiel- und Spaßangeboten stand auch die Förderung in den Bereichen sprachlicher Bildung und motorischer Entwicklung im Fokus. „Die Kinder hatten einen großen Bewegungsdrang“, sagt Christiane Westhoff. Mit einer Oster-Lese-Sport-Challenge habe man beispielsweise beide Anforderungen miteinander verknüpft. Und natürlich haben die Schüler den Wettkampf schlussendlich „haushoch“ gewonnen und dafür einen kleinen Pokal erhalten, so die OGS-Kraft.

In den nächsten Sommerferien soll sich die Schule dann zeitweise wieder in eine Universität verwandeln. Unter anderem soll wie im vergangenen Jahr die beliebte Kinder-Uni umgesetzt werden. Das Geld werde auch für Museumsbesuche eingesetzt. Schwerpunkt soll im Sommer auf dem Schwimmen liegen. „Seit einem Jahr konnte fast gar kein Schwimmunterricht stattfinden. Auch die Eltern hatten kaum Möglichkeiten, mit ihren Kindern in ein Schwimmbad zu gehen“, sagt Schulleiterin Wien.

Für Carlo, Annabelle und Akay endete die Ferienbetreuung mit Pommes, Currywurst und einigen Süßigkeiten. Das muss nach den Sporteinheiten einfach drin sein, waren sich die Kinder einig.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare