Diese Enser Firma rechnet mit Zuwächsen

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„Auf hohem Niveau“ bewegen sich nach Aussage von Christian B. Hönig (Kaufmännischer Leiter), sowie den beiden Geschäftsführern Elmar Zaßenhaus und Peter Otto Schmidt (von links) die Umsatzzahlen bei Brökelmann.

Höingen – Die Firma Brökelmann schaut optimistisch in das neue Jahr und die nähere Zukunft. Das hat Geschäftsführer Peter Otto Schmidt im Gespräch mit dem Anzeiger erklärt.

Zugleich lobt er die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und Bürgermeister Hubert Wegener und hält den Bau eines Betriebskindergartens im oder am Industriepark für eine gute Sache.

Wobei die positive Prognose sich bereits im vergangen August angekündigt hatte. Damals sprach man nicht nur für die Niederlassung in der Nachbarstadt Werl von Investitionen. Auch in Höingen, am Stammsitz des 2014 von der Knauf Interfer übernommenen Unternehmens, kündigt Brökelmann Maßnahmen an. Im Werk in Höingen seien „mittelfristig Erweiterungs- und Modernisierungsinvestitionen geplant“, teilte das Unternehmen mit. Und daran hat sich auch ein halbes Jahr später nichts geändert.

Selbst, wenn man zwischenzeitlich „partiell Kurzarbeit bei projektbezogenen Produktionen anmelden musste“, wie Peter Otto Schmidt erläuterte. Für den Januar sei aber eine solche Maßnahme nicht vorgesehen, so der Geschäftsführer. Dabei rechnet er auch in diesem Jahr wie schon 2019 mit einem Umsatz von über 100 Millionen Euro auf Gruppenebene. Eine Stagnation zwar, „aber auf hohem Niveau“, so Peter Otto Schmidt, der seit 2017 Verantwortung im Unternehmen trägt. Der Grund dafür liege in der Automobil-Konjunktur, die in diesem jahr aller Voraussicht nach nicht besser werde als 2019.

Mit Blick in die kommenden zwei Jahre rechnet er allerdings mit spürbaren Zuwächsen, auch vor dem Hintergrund der getätigten Investitionen. Und das, so der Geschäftsführer, werde auch zu einem Mehrbedarf an Arbeitskräften führen. Momentan beschäftigt das Unternehmen circa 700 Mitarbeiter in den unterschiedlichen Bereichen an beiden Standorten. Dass man bei Brökelmann auch die Entwicklung der E-Mobilität gut im Blick hat, ist für Peter Otto Schmidt eine Selbstverständlichkeit. Dennoch werde man auch für Fahrzeuge mit konventionellen oder Hybrid-Antriebstechnologien Komponenten fertigen.

Mit Blick auf den Höinger Industriepark als Standort des traditionsreichen Unternehmens stellt Peter Otto Schmidt der Gemeinde ein gutes Zeugnis aus. Die Anbindung in die Nachbar-Regionen sei hervorragend, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Autobahnanschlusses. Und auch der von der Verwaltung verfolgten Idee eines Betriebskindergartens direkt im oder am Industriepark gewinnt der Geschäftsführer viel ab. Das, so ist er überzeugt, sei ein weiterer Baustein für die Ansiedlung von Firmen und die Gewinnung von Arbeitskräften. Bezüglich eigener Anstrengungen, um das Unternehmen attraktiv aufzustellen, kündigte Peter Otto Schmidt die Anschaffung von E-Autos und die entsprechenden Ladesäulen an. Auch das Thema Arbeitssicherheit werde in der nahen Zukunft ein Schwerpunkt sein.

Quelle: Soester Anzeiger

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