Neue Ladesäule für Elektroautos in Oberense

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Christian Schlösser (links) nahm am Mittwoch die Ladestation für E-Fahrzeuge in Oberense in Betrieb. Außerdem dabei waren Luzia Fleißig für die Gemeinde Ense und Geschäftsführer Jan Dobertin vom Landesverband Erneuerbare Energien.

Oberense - Eine Ladesäule für Elektroautos hat am Mittwoch das Enser Versicherungskontor (EVK) an seinem Firmensitz in Oberense in Betrieb genommen.

Damit schließt sich der Spezialmakler für Erneuerbare Energien der landesweiten Aktion „LEE macht E-mobil“ des Landesverbandes „Erneuerbare Energien (LEE NRW) an, sagte EVK-Inhaber Christian Schlösser im Gespräch mit dem Anzeiger. Die Schnellladesäule bezieht ihren Strom direkt aus der betriebseigenen Photovoltaik-Anlage. 

An der Ladesäule sollen künftig die Firmenfahrzeuge, auf die das EVK nach und nach umrüsten wird, ebenso ihren Strom „auftanken“ können, wie E-Fahrzeuge der Enser Bürger. Der Strom wird zum Selbstkostenpreis von 11,8 Cent je Kilowatt abgegeben und kann an der Ladesäule während der Geschäftszeiten des Enser Versicherungskontors, montags bis donnerstags von 8 bis 16.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr, bezogen werden. Das Ladekabel hat einen „Typ 2 Anschluss“. Auf Grund vorhandener Adapter sind aber auch Fahrzeuge mit anderen Anschlüssen und E-Bikes aufladbar. 

Das sich das Umrüsten auf E-Fahrzeuge schon jetzt bei den Betriebskosten rechne, machte Christian Schlösser an seinem Fahrzeug deutlich: Demnach koste der Stromverbrauch für eine Fahrstrecke von 100 Kilometern mit seinem E-Fahrzeug etwa 1,80 Euro. Ein Benzinverbrauch für die gleiche Strecke koste derzeit etwa sechs Euro. Dem gegenüber steht allerdings der relativ hohe Anschaffungspreis, der zurzeit noch für ein E-Fahrzeug gezahlt werden muss.

Quelle: Soester Anzeiger

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