Eine neue Standesbeamtin für Ense

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In der Enser Gemeindeverwaltung ist sie bereits seit 1990 tätig, die Aufgaben einer Standesbeamtin gehören für Marion Schirp erst seit März dazu.

BREMEN -  Marion Schirp erweitert seit März den Kreis der Standesbeamten in der Gemeinde. Jetzt sprach sie über ihre ersten Eindrücke und den Weg zum neuen Aufgabenfeld.

Die Aufgaben eines Standesbeamten umfasst wohl alle Facetten des Lebens. Denn das Betätigungsfeld reicht von der Ausstellung der Geburtsurkunden, über die Eheschließung bis hin zu den Sterbeurkunden im Todesfall. Neu in diesem Berufsfeld ist die Enser Verwaltungsmitarbeiterin Marion Schirp.

Vor drei Monaten absolvierte sie den erforderlichen Lehrgang, bereits seit dem 16. März sammelt sie ihre Erfahrungen in der Praxis. „Die Aufgaben eines Standesbeamten beinhalten viel Rechtliches. Das eignet man sich in der Theorie natürlich an, nur wie man es in die Praxis umsetzt, lernt man erst mit der Zeit“, erläutert Schirp.

Neu ist die Verwaltungsarbeit für sie keinesfalls. Bereits seit 1990 gehört sie der Gemeindeverwaltung an, seit 2005 ist der Bürgerservice ihr Betätigungsfeld. Als dann eine Urlaubsvertretung für den hauptamtlichen Standesbeamten Burkhard Leder gesucht wurde, fiel die Wahl schnell auf Schirp. „In der Verwaltung fand man, es wäre doch mal nett, wenn Ense auch eine Standesbeamtin vorweisen könnte“, erläutert sie die Hintergründe.

Kaum war die Zustimmung da, ging es erst einmal auf die Schulbank. Zwei Wochen galt es die Theorie zu verinnerlichen, anschließend wurde das Wissen abgefragt. „Der Lehrgang ist die rechtliche Grundvoraussetzung für die Arbeit im Standesamt, daher ist natürlich auch eine Prüfung fällig“, so Schirp, die jene Aufgabe jedoch mit Leichtigkeit meisterte. Wieder zurück in Ense folgten dann die ersten Einsätze als Standesbeamtin.

„Es ist sehr abwechslungsreich“, lautet das Fazit nach den ersten zwei Monaten, in denen sich auch eine Lieblingsaufgabe zeigte: „Die Eheschließungen sind die netteste Aufgabe, die ich zu erledigen habe“, weiß sie zu berichten. - fst

Quelle: Soester Anzeiger

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