Einsatzaufkommen gleichbleibend, aber weniger Fehlalarmierungen

Der Einsatz an der ehemaligen Vikarie in Bremen gehörte im vergangenen Jahr zweifelsfrei zu den spektakulärsten für die heimischen „Blauröcke“. - Archivbild Stute

Bremen - „Das Einsatzaufkommen der Feuerwehr Ense ist insgesamt gleichbleibend. Die Anzahl der Einsätze der Löschgruppen Oberense, Sieveringen, Hünningen und Waltringen hat sich im Vergleich zu den Vorjahren erhöht.“

Diese Aussage findet sich im Entwurf des neuen Brandschutzbedarfsplanes wieder, der im April in den politischen Gremien beraten werden soll. Und als Grund für diese Entwicklung wird „im Wesentlichen auf eine veränderte Alarm- und Ausrückeordnung“ hingewiesen.

Bei Einsätzen, die eine Gruppenstärke (9 Funktionen) erforderten, würden danach jeweils die Löschgruppen Oberense/Sieveringen sowie Hünningen/Waltringen gemeinsam alarmiert. Dies sei insbesondere der geringen Tagesverfügbarkeit geschuldet. Darüber hinaus verfügten die Löschgruppen über Fahrzeuge mit einer Staffelbesatzung (6 Funktionen). Die gemeinsame Alarmierung habe sich in den vergangenen Jahren bewährt, heißt es weiter.

Insgesamt seien sowohl das Einsatzaufkommen sowie die Arten der Feuerwehreinsätze mit denen von Gemeinden ähnlicher Struktur und Größe vergleichbar, führt man weiter aus.

Mit Blick auf vorgesehene Anschaffungen wird in dem Papier unter anderem auf die Löschgruppe Oberense verwiesen, die demnächst ein neues Fahrzeug benötige. Und da das derzeit in Niederense stationierte LF 8/6 zwar den Anforderungen für die Oberenser, aber nicht mehr vollständig den Anforderungen der Niederenser Löschgruppe entspreche, wird vorgeschlagen, das Fahrzeug von Niederense nach Oberense umzusetzen. Gleichzeitig wird für Niederense die Anschaffung eines Fahrzeugs LF KatS vorgeschlagen.

Interessant auch eine weitere Aussage im Entwurf des neuen Brandschutzbedarfsplanes. Wurde im alten Brandschutzbedarfsplan 2010 angegeben, dass der Anteil der Fehlalarmierungen durch Brandmeldeanlagen zwischen 2003 und 2008 ca. 20 Prozent aller Einsätze ausmachte, so habe man durch die Einführung einer Kostenpflicht für technisch bedingte Fehlalarmierungen den Anteil „deutlich“ verringern können, und zwar auf jetzt ca. 8 bis 9 Prozent.

Quelle: Soester Anzeiger

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