15 Jahre Eselrennen mit mehr als 70.000 Besuchern

Von tausenden Besuchern aufmerksam verfolgt: Start zu einem der Wertungsläufe beim Eselrennen am Sonntag in Bremen

Bremen - Obwohl am Sonntagmorgen noch so manch besorgter Blick des Organisationsteams von Bauernmarkt und Eselrennen den dunklen Wolken über dem Park am Spring galt, kamen ab 10 Uhr schon die ersten Besucher der Veranstaltung. Am Ende waren es wieder mehrere tausend Fans, die sich auch von der unbeständigen Witterung nicht abhalten ließen, um das Spektakel in Bremen zu verfolgen.

Das zeigte bereits die offizielle Eröffnung des Events, bei der ein feiner Nieselregen niederging. Doch die gute Laune konnte das nicht verderben, und der Vorsitzende des Initiativkreises Ense, Ralf Hettwer, ebenso wie Organisations-Teamchef Ingo Bankamp begrüßten gut gelaunt die Gäste.

Bürgermeister Hubert Wegener wünschte allen Ensern und den Gästen aus nah und fern viel Spaß und gute Unterhaltung bei dieser 15. Auflage des Eselrennens. Er wies die Besucher außerdem darauf hin, sich das ehemalige Krankenhaus Bremen am Rande der Veranstaltungsfläche, das ungefähr 1910 gebaut wurde, noch einmal anzuschauen, denn im kommenden Jahr werde das Gebäude abgerissen, um einem neuen Wohnkomplex Platz zu machen. „Ich denke dann wird die Situation hier auch ein wenig anders sein. Aber eins können wir versprechen: Das Eseldrom, die Wettkampfstätte für die Grautiere, bleibt erhalten und wird weiterhin so genutzt werden wie in diesem Jahr und in den Vorjahren. Ich wünsche Ihnen nun für den heutigen Sonntag gute Unterhaltung und viel Spaß und den Ausstellern gute Geschäfte“.

Nach dem traditionellen Fassanstich und einem fröhlichen „Prost“ mit vielen Besuchern stand dem Beginn der Veranstaltung nichts mehr im Wege. Kurz nach Mittag begann dann der Einzug der tierischen Athleten in die Boxen am Eseldrom. Nachdem sie von Tierärztin Alexa Mense auf Herz und Nieren untersucht waren, schied ein Grautier schon vor dem Start aus - der Esel war gesundheitlich nicht ganz fit.

Der Wettkampf begann mit den Vorläufen. Schon dabei machten die Vierbeiner ihrem Namen als störrische Esel wieder einmal alle Ehre. Da konnte es passieren, dass ein Tier nicht in die gleiche Richtung laufen wollte wie seine Gegner, oder es blieb einfach stehen und war für Geld und gute Worte nicht zum Weiterlaufen zu bewegen. Das Startsignal zum ersten Rennen gab Landrätin Eva Irrgang mit dem Schwenken der Startflagge und den Worten: „Auf die Plätze, fertig, los!“ Nachdem sich in den Vor- und Hoffnungsläufen die Teilnehmer für die Halbfinals qualifiziert hatten, traten in zwei Läufen auch menschliche Esel an den Start, die sich nach dem Aufruf des Orga-Teams zahlreich gemeldet hatten. - am

Quelle: Soester Anzeiger

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