Innenanstrich

Die Farbe für die Waltringer Marien-Kapelle steht fest

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Die Gestaltung des neuen Chorraums soll erst geplant werden, wenn der Rest der Marien-Kapelle in Waltringen frisch gestrichen worden ist. Diese Arbeiten laufen derzeit.

Waltringen - Seit mehreren Wochen wird in der Waltringer Marien-Kapelle fleißig gewerkelt. Die Renovierungsarbeiten laufen auf Hochtouren – jetzt steht fest, wie die Kapelle später von innen aussehen soll. 

Kapellenvorstand und Pastor Carsten Scheunemann von der Pfarrei St. Lambertus Bremen haben sich mit Architektin Luzia Fleißig auf eine Farbe für den Innenanstrich geeinigt.

Ein Weißton ersetzt den anderen. „Die Kapelle wird wieder richtig schön weiß“, sagt Pastor Scheunemann. „Ganz unspektakulär“, fügt er hinzu. Der neue Weißton soll aber nicht unbedingt hell strahlen, sondern sei ein wenig matter. Einzelne Segmente in der Kirche wie die Pfeiler sollen in einem leichten Grauton gehalten werden. Als Kontrast zu der großen Weißfläche.

Malerarbeiten wohl in zwei Wochen fertig

Für den Maler, der in den vergangenen Wochen lange Zeit mit Vorarbeiten beschäftigt war – Gerüste mussten aufgestellt und das Inventar musste mit einer Folie geschützt werden –, wird der Anstrich nicht unbedingt einfach. Architektin Luzia Fleißig erläuterte schon bei einem ersten Ortstermin vor Beginn der Arbeiten, dass die kreidehaltige Farbe früherer Zeiten ein schwieriger Untergrund für neue Anstriche sei.

In zwei Wochen, so hofft Scheunemann, seien die ersten Malerarbeiten abgeschlossen. Um Kirchgängern schon zuvor eine Vorstellung der sanierten Kapelle zu vermitteln, stellt er einen Vergleich auf: Demnach sehe die Kapelle in Waltringen später „ähnlich aus, wie die St.-Anna-Kapelle in Niederense“.

Chorraum soll später gestaltet werden

Mitte April hatte der Kapellenvorstand begonnen, die Marien-Kapelle für die Renovierungsarbeiten vorzubereiten. Ende des Jahres, so wünscht es sich der Vorstand, soll die Renovierung abgeschlossen sein.

Ob der Chorraum samt Altar ebenfalls in weiß und grau gestrichen wird, steht noch nicht fest. „Wir wollen erst einmal gucken, wie der neue Anstrich wirkt“, sagt Carsten Scheunemann. Mit den neuen Eindrücken will der Kirchenvorstand gemeinsam mit Architektin und Malern dann entscheiden, wie der Chorraum aussehen soll.

Quelle: Soester Anzeiger

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