Ense gestaltet die eigene Zukunft 

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Der Lenkungskreis hat den Prozess für das Gemeindeentwicklungskonzept angestoßen.

Bremen – Der Prozess für die Erstellung des geplanten Gemeindeentwicklungskonzeptes hat begonnen. Und der ins Leben gerufene Lenkungskreis aus Mitgliedern der Verwaltung, der Politik, der Heimatvereine sowie des Initiativkreises und der eingeschalteten Fachbüros hofft auf eine große Beteiligung der Bevölkerung. Das jedenfalls war Tenor der ersten Sitzung des Gremiums.

Der Lenkungskreis wird die gesamte Konzeptentwicklung begleiten, die Bürgerveranstaltungen mit entwickeln sowie die Kommunikation zwischen Fachbüro, Gemeindeverwaltung und Bürgerschaft fördern. Entsprechend stellten die Teilnehmer auch klar heraus, dass es das wichtigste Kriterium im gesamten Entwicklungsprozess sei, die Beteiligung der Bürger zu fördern und zu unterstützen, um ein tragfähiges Zukunftskonzept zu entwickeln.

Dabei soll es zu keinem „politischen Wunschkonzert“ kommen. Das Beteiligungsverfahren müsse ergebnisoffen gestaltet und die Erarbeitung des Gemeindeentwicklungskonzepts als Findungsprozess zu verstehen sein.

Ziel dieses Findungsprozesses sollte sein, dass Visionen und konkrete Ideen entstehen, wie man auch in zehn bis 15 Jahren „noch gut in der Gemeinde Ense leben kann“. Dabei müssten verschiedene Faktoren berücksichtigt werden wie zum Beispiel die Auswirkungen des demografischen Wandels mit seinen Alterungs- und Schrumpfungstendenzen oder technische Entwicklungen. Diese Faktoren werden zurzeit durch die Planungsbüros Arbeitsgruppe Stadt und MSP ImpulsProjekt analysiert und in der Auftaktveranstaltung am 12. März in der Schützenhalle Bremen kurz präsentiert.

Das Kernthema der Veranstaltung soll die Aufnahme und Diskussion der zentralen Themen der Bürger und Zukunftsaufgaben der Gemeinde sein.

„Die Lebensqualität muss für die Bevölkerung auch in der Zukunft noch gesichert sein. Das Gemeindeentwicklungskonzept soll dazu dienen, Defizite durch Nutzung von Chancen abzumildern und abzuschaffen, die Stärken der Gemeinde, die heute schon vorhanden sind, weiter auszubauen und neue Möglichkeiten zukünftig zu nutzen“, heißt es. Um diese zu identifizieren, sind alle Bürger der Gemeinde gefragt, denn jeder Einzelne ist Experte in seiner Lebenswelt.

Die Auftaktveranstaltung am 12. März, aber auch zu allen anderen weiteren öffentlichen Veranstaltungen richtet sich an uneingeschränkt alle Enser. Auch bei der Online-Befragung, die nach der Auftaktveranstaltung stattfindet, sollen sich alle Bürger beteiligen, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.

Die Auftaktveranstaltung am 12. März, aber auch zu allen anderen weiteren öffentlichen Veranstaltungen richtet sich an uneingeschränkt alle Enser. Auch bei der Online-Befragung, die nach der Auftaktveranstaltung stattfindet, sollen sich alle Bürger beteiligen, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.

Die Zukunft der Gemeinde Ense kann nur gelingen, wenn sich möglichst viele an dem Erarbeitungsprozess des Gemeindeentwicklungskonzeptes beteiligen und ihren Ort mit Leben füllen, so der Wunsch.

Die Auftaktveranstaltung beginnt am 12. März um 18.30 Uhr in der Schützenhalle Bremen.

Quelle: Soester Anzeiger

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