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"Herzrasen" für neuen Fußballplatz

Schon 117 Spender hat der Höinger SV mit seiner Aktion "Herzrasen" gefunden.

Höingen - Dieses Projekt hatte einen langen Vorlauf. Schon im vergangenem Sommer musste der Höinger SV Vorkehrungen für den Bau ihres nagelneuen Kunstrasenplatzes treffen, damit der Bau pünktlich im März beginnen konnte.

Mit dem Verband einigte sich der Verein darauf, in der abgelaufenen Hinrunde nur zu Hause spielen zu dürfen, dazu mussten noch einige Absprachen mit der Gemeinde getroffen werden. Am 9. März war es dann so weit, die Arbeiten am Sportplatz auf der Schützenstraße liefen an. Nach knappen eineinhalb Monaten ist Thomas Pantel, erster Vorsitzender des Vereins, zufrieden mit dem bisherigen Fortschritt. „Alles läuft wie geplant“, freut er sich. „Das Wetter war für die Arbeiten bislang perfekt.“

Lieferengpässe wegen Corona 

Zwar spüre die durchführende Baufirma ab und zu Lieferengpässe wegen der Corona-Krise, zu einer Verzögerung habe dies allerdings noch nicht geführt. Dennoch werden die Maßnahmen noch etwas andauern, der Termin zur Fertigstellung liegt erst im Sommer. Pünktlich zum Start der neuen Fußball-Saison will der Höinger SV den Platz nutzen können. In der Zwischenzeit sammelt der Verein fleißig Spenden, um den Eigenanteil am neuen Schmuckstück aufbringen zu können. Mit der Aktion „Herzrasen“ bietet der HSV einzelne Parzellen des Platzes an, die sich Spender sichern können. Auf diese Weise hat der Verein bereits 117 Spender gefunden. „Dabei ist aktuell nicht gerade die beste Zeit für eine Spendenaktion“, ist Thomas Pantel glücklich über die zahlreichen Unterstützer. „Die Aktion ist trotzdem sehr gut gestartet.“ Jeder Geldgeber wird nach Abschluss des Baus auf einer Gönnertafel verewigt. 

Umdenken in der Planung nötig

Die Corona-Krise zwingt die Verantwortlichen allerdings zum Umdenken für den weiteren Verlauf der Aktion. „Wir hatten mehrere Phasen geplant“, erzählt Pantel. „Und in der nächsten wollten wir eigentlich Unternehmen anschreiben.“ Aus Rücksicht auf die derzeitige wirtschaftliche Lage hat der Höinger SV darauf jedoch verzichtet. „Es wäre einfach unangebracht gewesen“, so Thomas Pantel. Stattdessen lässt der Verein nun auch den Nachwuchs am „Herzrasen“ teilhaben. Der HSV hat eine Malaktion gestartet, bei der die Kinder und Jugendlichen ein eigenes Trikot für den Club gestalten können. Der beste Entwurf gewinnt eine Junior-Parzelle des neuen Kunstrasens. „Es trudeln immer wieder Beiträge dafür ein“, berichtet Thomas Pantel. „Dabei sind einige nette und lustige Ideen.“

Quelle: Soester Anzeiger

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