Ein Bogen von Kirche zu Kirche

Auch bei diesem Wettbewerb vor der St.-Bernhard-Kirche ging es um den zu spannenden Bogen.

Ense - „Einen Bogen spannen“ von Gebäude zu Gebäude, von der evangelischen Kirchengemeinde zur katholischen, von Mensch zu Mensch, „von dir zu mir“ – so hieß das Thema bei der „Nacht der offenen Kirchen“.

Am Abend des Pfingstsonntags waren die Türen der Anna-Kapelle und der Kirche St. Bernhard weit geöffnet für interessierte Besucher.

Die Einstimmung auf die ereignisreiche und unterhaltsame Nacht erfolgte auf dem Vorplatz der Gotteshäuser und der Bernhardusschule in Niederense. Dabei hatten die Besucher den eindrucksvollen Tönen der Geige zu lauschen und beim Bogenschießen selbst aktiv zu werden.

Ein Hörgenuss, den sich viele Besucher nicht entgehen lassen wollten, war der anschließende Auftritt der Band „Gegenwind“ in der Anna-Kapelle. Alle Kirchenbänke waren besetzt, und auch im Eingangsbereich der Kapelle hörten viele Zuhörer die Klänge des gut ausgesuchten Musikprogramms.

Einen Regenbogen sinnbildlich darstellen

Beeindruckend still verfolgten die Teilnehmer dann die Vorträge von Annette Koscheloski und Martina Neuhaus. Sie trugen Beispiele in Erzählform vor, wo im täglichen Leben und in der Geschichte der Bibel über einen „gespannten Bogen“ berichtet wird. So kündigt beispielsweise nach der Sintflut die Erscheinung des Regenbogens das Ende der großen Regenzeit an.

Die Zuhörer waren auch aufgefordert, eigene Gedanken zur Spannung eines verbindenden Bogens aufzuschreiben oder aufzumalen. Die Zettel wurden anschließend an eine Schnur geheftet, die sinnbildlich einen Regenbogen darstellte.

Quelle: Soester Anzeiger

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