Rotes Kreuz in Ense hat ein neues Rettungshundeteam

+
Die Trainerinnen Rieke Schwetje (links) und Jutta Latimer (rechts mit Maskottchen „Mac“ auf dem Arm) freuen sich mit Klaus-Dieter Junker und „Paul“.

ENSE -  Die Rettungshundegruppe „Hellweg“ des DRK-Ortsvereins Ense hat Verstärkung bekommen. Rechtzeitig vor den Ferien haben Sanitätshelfer Klaus-Dieter Junker und sein sechsjähriger Labrador „Paul“ die obligatorische Prüfung bestanden.

Vorausgegangen war eine vierjährige intensive Ausbildung. Nun mussten Herr und Hund Wissen und Können nachweisen. Jede der vier Kategorien – schriftlicher Teil, Anzeigeübung, Unterordnung, Suche – war erfolgreich abzulegen, nur dann ist die Prüfung bestanden.

Die Rettungshundegruppe in Ense ist auf die Suche von vermissten Menschen, die so genannte Flächensuche, spezialisiert. Eingesetzt werden kann das Team auch überregional – immer dort, wo gerade Bedarf besteht.

Die bestandene Prüfung ist nicht etwa Abschluss, sondern ein erster Höhepunkt der Ausbildung. Ständiges Training ist weiterhin erforderlich, damit die verbindlichen Wiederholungsprüfungen im Abstand von 18 Monaten ebenso gut ausfallen.

Die Gruppe in Ense steht für Hundefreunde offen. Interessenten können mit dem Gruppenleiter Heino Portmann (Telefon 0151/ 52 88 20 60) Kontakt aufnehmen. Für die Flächenrettung geeignet ist grundsätzlich jeder Hund. Einen ausgeprägten Spieltrieb und ein gutes Sozialverhalten sollte er aber mitbringen. Auch sollte er nicht älter sein als zwei bis zweieinhalb Jahre und idealerweise über eine Begleithundeprüfung verfügen. Trainiert wird zweimal wöchentlich an wechselnden Orten.

Quelle: Soester Anzeiger

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare