Ense

Preisträger spendet an Jugendwehr

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Mirjam Rother (Vierte von rechts), Tochter des Initiativpreisträgers Andreas Rother, übergab stellvertretend für ihren terminlich verhinderten Vater im Beisein des Initiativkreisvorsitzenden Ralf Hettwer (Dritter von rechts) und einiger Mitglieder der Jugendfeuerwehr Ense die Spende an die Jugendwarte Elmar Kettler (Zweiter von rechts) und Stefan Kolter (rechts).

Wort gehalten hat Andreas Rother. Er hatte Anfang des Jahres einen mit 500 Euro dotierten Preis erhalten und dabei versprochen, dieses zu spenden. 

Ense – Eine Spende in die Zukunft derer, „die sich für das Wohl und die Sicherheit der Bürger einsetzen“, wurde jetzt übergeben. Anfang Januar beim Neujahrsempfang von Initiativkreis und Gemeinde hatte Andreas Rother den mit einem Preisgeld von 500 Euro dotierten Initiativpreis in Empfang genommen – und da bereits angekündigt, welchem Spendenzweck dieser Betrag zugeführt werden soll. Vertreten durch seine Tochter Mirjam Rother, weil der IHK-Präsident selbst verhindert war, erhielt die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Ense im Beisein des Initiativkreisvorsitzenden Ralf Hettwer und den Jugendwarten Elmar Kettler sowie Stefan Kolter jetzt die Spende. 

Jugendfeuerwehr aktuell stark eingeschränkt

„Wie aus der Pistole geschossen“ bestätigt Ralf Hettwer, dass Andreas Rother sofort sicher war, wem die Spende zugute kommen soll. Dem schließt sich Mirjam Rother an und führt die Verbundenheit ihres Vaters zu den Freiwilligen aus. Sie verspricht zudem „einen Besuch ihres Vaters“ beim Feuerwehr-Nachwuchs zu einem späteren Zeitpunkt. Die Jugendfeuerwehr ist derzeit coronabedingt in ihren Aktivitäten stark eingeschränkt. Am 25. Juni will man die Gruppenstunden alle 14 Tage donnerstags (jeweils in der geraden Wochen) zwischen 17 und 20 Uhr wieder aufleben lassen. „Das Wetter im Sommer spielt uns natürlich in die Karten“, so Elmar Kettler, können doch die Stunden draußen stattfinden und Gruppen aufgeteilt werden, was in den Räumen so nicht möglich wäre. 

Schutz vor Infektionen

Kriterien zum Infektionsschutz will man auch dadurch Rechnung tragen, dass die Jugendlichen ihre Uniformen mit nach Hause bekommen und bereits damit ausgestattet zu den Übungsstunden kommen. Auf Mund-Nasen-Schutz wird ebenfalls geachtet. „Gemeinsames Arbeiten in unmittelbarer Nähe kann an schwerem Gerät nicht ganz umgangen werden“, erläutert Elmar Kettler. Wegen der Pandemie mussten in diesem Jahr Erlebniswochenende oder Berufsfeuerwehrtag ausfallen. Ob man den Vorschlag von Ralf Hettwer, die Spende der „Kameradschaftspflege“ zuzuführen, aufgreift, sachdienliche Materialien anschafft oder die Hoffnung aufleben lassen kann, im Herbst eines der ausgefallenen Events nachzuholen, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Quelle: Soester Anzeiger

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