Enser DRK-Helfer 14.451 Stunden ehrenamtlich im Dienst

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Lob vom scheidenden Chef: „„Als Leitungs- und Führungskraft kann man nur Stolz sein, diese Gemeinschaft führen zu dürfen“, so Klaus Vielberg in seiner letzten Rede als Rotkreuzleiter.

Bremen – Die DRK-Helfer wurden 2018 insgesamt 35 Mal alarmiert. Seit der Gründung von Schnell-Einsatz-Gruppe und Rettungshundestaffel Hellweg in den Jahren 1997 und 1998 war das vergangene Jahr damit das einsatzreichste. Das bedeutet eine Steigerung zum Durchschnitt von 45 Prozent. Doch nicht nur das: Die Helfer leisteten 14 451 Stunden ehrenamtlicher Arbeit.

Diese Bilanz präsentierte in seinem letzten Bericht als Rotkreuzleiter Klaus Vielberg vor den Mitgliedern der Rotkreuzgemeinschaft und unterstrich damit die herausragende Bedeutung der Rotkreuzhelfer in der Gemeinde.

Ein großer Anteil an den Dienst- und Einsatzstunden entfiel 2018 auf die Aus- und Fortbildung. Insgesamt 1.424 Stunden verbrachten die Helfer damit, ihre Kenntnisse in der Grundausbildung, in Sachen Betreuung und Technik-sicherheit zu absolvieren. Hinzu kamen die notwendigen Führungsfortbildungen. 

Einer der größten Arbeitsbereiche sieht Klaus Vielberg im Sanitätsdienst: Ob Karneval in Welver, Wettkämpfe der Feuerwehr und der Heidelauf in Höingen, das Pfingstzeltlager der Jugendfeuerwehren im Kreis Soest, die Gevelsberger Kirmes, das Haaresel-Rennen in Bremen, der Firmenlauf am Möhnesee oder Silvesterlauf von Werl nach Soest und als größtes Ereignis die Soester Allerheiligenkirmes – die Enser Helfer seien vor Ort gewesen. Somit fielen hier 1 .72 Dienststunden an, wobei allein die Allerheiligen-Kirmes 559 Stunden davon ausmachte.

Für die Führungsdienste, die man für den Kreis Soest absolviere, den Verbandführer- und Leitenden Notarzt Dienst käme man auf 4 802 Stunden, wovon Jörg Reinhold, Georg Stock und als Leitender Notarzt Michael Swyter die meisten übernahmen. 

Mit Blick auf die einzelnen Einsätze erinnerte Klaus Vielberg an die Auswirkungen von Sturm „Friederike“, die Explosion auf einem Gehöft in Bittingen und einen ABC- Einsatz in Höingen. Hinzu kamen drei MANV-Einsätze (Massenanfall von Verletzten) und PTZ-Alarm (Patiententransportzug). Bei den Dienstabenden fielen 2 320 Stunden an, bei Arbeitseinsätzen fast 800 Stunden und beim „Tag der offenen Tür“ am 1. Mai rund 500 Stunden, so dass man auf die 14.451 Stunden komme.

„Als Leitungs- und Führungskraft kann man nur Stolz sein, diese Gemeinschaft führen zu dürfen“, so Klaus Vielberg. Sein Dank galt aber insbesondere auch den Kräften der Feuerwehren Ense und Möhnesee und den Kameraden aus Werl und Welver (Flerke), mit denen man zwischen viele Ausbildungen teile.

Aber auch dem Rettungsdienst des Kreises Soest zollte Klaus Vielberg „für die gute Zusammenarbeit“ Anerkennung. Dieses richtete er ferner an die Arbeitgeber für die Freistellung ihrer Arbeitnehmer.

Nicht unerwähnt ließ er die zukünftigen Nachwuchskräfte des JRK und dessen Leitung. „Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Arbeit, aber auch ganz viele Nerven.“ 

Dem Vorstand dankte Klaus Vielberg „für seine Mühen und sein Engagement rund um die Arbeit des Roten Kreuzes.“ Besonders erwähnte er Reinhard Kaulmann, „der als Schatzmeister in den vergangenen Jahren vieles von uns ertragen musste.“

Quelle: Soester Anzeiger

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