16. Haareselrennen ist wieder ein Publikumsmagent

Den eigentlichen Höhepunkt des beliebten Familientags bildete natürlich der sportliche Wettstreit der Grautiere – und auch diesmal enttäuschten die Vierbeiner ihre Zuschauer nicht und gaben ordentlich Gas. - Fotos: Mause

Bremen. Auch in seiner 16. Auflage hat das Enser Haareselrennen nichts von seinem Reiz verloren: Auf dem Parkplatz sieht man reichlich auswärtige Kennzeichen, die darauf schließen lassen, dass man vor allem im Ruhrgebiet einer gepflegten Eselei absolut nicht abgeneigt ist.

Obwohl es am frühen Sonntagmorgen noch einmal regnete, konnten ab 10 Uhr doch schon die ersten Besucher der Veranstaltung im Park am Spring begrüßt werden. Bei blauem Himmel und Sonnenschein begrüßten Ralf Hettwer, Vorsitzender des Initiativkreises Ense, und Organisations-Teamchef Ingo Bankamp gut gelaunt die Gäste. Auch Bürgermeister Hubert Wegener wünschte allen Ensern und den Gästen aus nah und fern viel Spaß und gute Unterhaltung bei dieser 16. Auflage des Eselrennens.

Nach dem traditionellen Fassanstich stand dem Beginn der Veranstaltung nichts mehr im Weg. Die begann wie üblich mit einem Rundgang des Orga-Teams über den Bauernmarkt. Wie in den Vorjahren war der erste Stopp natürlich wieder am Stand der Erdbeerbowle. Bei dem weiteren Gang durch den Park konnte festgestellt werden, dass sich schon viele Aussteller über die zahlreichen Interessenten an ihren angebotenen Artikel freuten. Zahlreiche Dekorationsartikel, modische Kleidung und andere nützliche Gebrauchsartikel wechselten schon vor Mittag die Besitzer. Auch die fleißigen Rotkreuzhelferinnen konnten sich über Besucher freuen, die auch schon zu dieser frühen Tageszeit Kaffee und Kuchen nicht abgeneigt waren. Auch einige der „tierischen Sportler“ konnten um die Mittagszeit schon begrüßt werden.

Am Nachmittag dann der Startschuss. Ein Esel macht immer nur das, was er will – das zeigte sich schon bei den Vorläufen. Besonders der kleine Esel Alfred ließ sich nicht beirren und legte seine Runden im Schneckentempo zurück. Vor allem die östliche Kurve des Eseldroms hatte es ihm angetan. Anstatt zu rennen, blieb er dort immer wieder stehen und genoss lieber das frische Gras.

Vorjahressieger und Lokalmatador Björn gewann seinen Vorlauf in bewährter Manier. Darüber, wer in die Halbfinals und ins Finale gekommen ist, berichten wir noch.

Quelle: Soester Anzeiger

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