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Enser Landfrauen zogen Jahresbilanz

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Die Enser Landfrauen zogen Jahresbilanz. ▪
Die Enser Landfrauen zogen Jahresbilanz. ▪ © Risse

HÖINGEN ▪ Die Enser Landfrauen sind rege, weltoffen, interessieren sich für aktuelle Themen, und die Weiterbildung kommt auch nicht zu kurz. Dass dabei auch die Geselligkeit nicht vergessen wird, das wurde einmal mehr in der Jahresversammlung deutlich.

Ausführlich ging Erika Stevens auf die derzeitige Situation in der Landwirtschaft ein. „In diesem Jahr sind die Erträge aufgrund der Witterung regional extrem unterschiedlich ausgefallen. Jeder Bodenpunkt und jeder Tropfen Regen spiegelten sich in den Erträgen nieder. Einmal mehr hat uns dieses Jahr deutlich vor Augen geführt, wie sehr Erfolg und Misserfolg im Pflanzenbau vor allem vom Wetter abhängt“, resümierte die Vorsitzende der Enser Landfrauen, die zuvor die Erträge beim Weizen, dem Hafer, der Triticale, beim Mais und den Zuckerrüben ausführlich beleuchtet hatte. Bei den Ausführungen zur Tierhaltung wies Erika Stevens darauf hin, dass hohe Futter- und Energiekosten bei niedrigen Verkaufserlösen den schweinehaltenden Landwirten zu schaffen machen. Bei den Milchviehhaltern zeige sich dagegen eine erfreuliche Entwicklung.

Im zweiten Teil der Versammlung behauptete Dominik Busch, dass jeder Mensch schön ist. Und dass seine Thesen zutreffen, das belegte der Friseurmeister aus Rüthen eindrucksvoll mit Ausführungen und Ratschlägen zum Outfit und Style, zur Kleidung, zu Farben und ihrer Wirkung und sogar zur Wirkung von Händen und Handschlag. Dass man nur acht Sekunden benötigt, um auf andere Menschen zu wirken, es aber 48 Stunden dauert, um aus der Schublade heraus zu kommen, das ließ sogar die Enser Landfrauen aufhorchen. ▪ hr

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