Ostsee-Institut: Toter Schwan war nicht mit H5N8 infiziert 

Entwarnung - Geflügelpest am Möhnesee nicht bestätigt

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Nach dem Fund eines toten Schwans am Möhnesee hat sich der Verdacht auf die Geflügelpest nicht bestätigt.

Möhnesee. Entwarnung am Möhnesee: Nach dem Fund eines toten Schwans auf dem Stockumer Damm ist die Laboruntersuchung auf den Erreger H5N8 negativ ausgefallen.

Das Friedrich-Löffler-Institut auf der Ostsee-Insel Riems hat den Wildvogel-Geflügelpest-Verdachtsfall im Zusammenhang mit dem Fund eines toten Schwans am Möhnesee nicht bestätigt. Die Laboruntersuchung auf den Erreger H5N8 ist negativ ausgefallen. Deshalb hat das Veterinäramt des Kreises Soest den eingerichteten Sperrbezirk, das Beobachtungsgebiet und alle anderen verfügten Maßnahmen aufgehoben, meldet die Kreis-Pressestelle.

Professor Dr. Wilfried Hopp, Leiter des Veterinärdienstes der Soester Kreisverwaltung, hält Wachsamkeit und Vorsichtsmaßnahmen aber weiterhin für angebracht und dringend notwendig. Denn das Seuchengeschehen in Nord- und Süddeutschland verdichte sich. In Wildvögelbeständen dort werde ein regelrechtes Massensterben beobachtet.

Der Kreis hatte gestern einen Sperrbezirk (kleiner Kreis) sowie eine Beobachtungszone rund um den Fundort eingerichtet.

Vor diesem Hintergrund ruft der Leitende Kreisveterinärdirektor erneut dazu auf, das Auffinden mehrerer toter Vögel an einem Ort oder einzelner toter Vögel zeitgleich an mehreren Orten dem Veterinärdienst zu melden. Auch alle Geflügelhalter sollten die einschlägigen vorbeugenden Schutzmaßnahmen penibel beachten, eine Häufung von Todesfällen in Beständen müsse dem Veterinärdienst sofort angezeigt werden. Die per Verfügung am 14. November angeordnete Stallpflicht für Hausgeflügelbestände in Schutzsäumen an Gewässern, die als stark frequentierten Flugzonen von Zugvögeln bekannt sind und damit als Hochrisikogebiete gelten, sei weiter in Kraft.

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