Erweiterung der "Bremer Stadtmusikanten" in Ense liegt voll im Zeitplan 

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Aus der Vogelperspektive wird deutlich, wie der Parkraum von derzeit 12 auf dann 20 Stellflächen für rund 60 000 Euro vergrößert wird. Diese Arbeiten sollen im Herbst in Angriff genommen werden.

Bremen – Voll im Zeitplan liegt die Erweiterung des Kindergartens „Bremer Stadtmusikanten“. Einer Inbetriebnahme der zusätzlichen dritten Gruppe pünktlich zum neuen Kindergartenjahr am 1. August steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts im Wege.

Bestes Indiz: Der erste Bauabschnitt ist abgeschlossen, mit dem zweiten beginnt man kommende Woche. Und auch für die Vergrößerung bzw. Umgestaltung des Parkplatzes steht der Zeitplan. Das haben Enses Beigeordneter Andreas Fresen sowie die Verwaltungsmitarbeiter Stefanie Müller und Frank Sörries bei einem Rundgang mit dem Anzeiger durch das Gebäude erläutert.

Danach ist der Umbau des neu angemieteten Gebäudeteils abgeschlossen. Will heißen: Leitungsbüro, Aufenthaltsräume fürs Personal, zwei Ruheräume, das Personal-WC plus Wickelraum sind fertig, müssen nur möbliert bzw. mit Sanitäranlagen versehen werden. Dieser Gebäudeteil umfasst samt Flur rund 160 Quadratmeter. 

Ab der kommenden Woche nehmen die Handwerker dann den zweiten Bauabschnitt, den eigentlichen dritten Gruppenraum, in Angriff. Hier geht es um den Gruppen-, den Turnraum sowie einen Wickelbereich mit gut 130 Quadratmetern Größe. Im Gebäubestand erhält der Gruppen-Nebenraum große Fenster.

Die Parkplatz-Erweiterung wiederum erfolgt in rund vier Wochen von September bis Oktober. Das vorhandene Areal wird bezüglich der Stellflächenanordnung umgestaltet und so erweitert, dass demnächst Platz für 20 statt wie bisher für 12 Fahrzeuge. Der Parkplatz wird um ca. sechseinhalb Meter verlegt. Gut 60.000 Euro nimmt die Gemeinde hierfür in die Hand.

Dass die Erweiterung der „Bremer Stadtmusikanten“ um eine zusätzliche Gruppe ohne einen Anbau auf dem vorhandenen Areal, sondern durch die Nutzung von Räumen im bestehenden Gebäude erfolgen soll, war im vergangenen Oktober seitens der Verwaltung ins Gespräch gebracht worden. Die Elterninitiative als Trägerin der Einrichtung hatte dafür Rückendeckung gegeben. Und auch die Politik stimmte später dafür.

Quelle: Soester Anzeiger

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