14. Eselrennen in Ense lockt zahlreiche Besucher an 

Fokus auf die Ziellinie: Auch wenn einige Vierbeiner sich gegen die offizielle Streckenführung entschieden, kannte der Großteil der tierischen Athleten im Eseldrom nur eine Richtung. - Fotos: Mause

BREMEN - Das Eselrennen in Ense ist ein großer Anziehungspunkt für interessierte Besucher aus Nah und Fern, auch die bereits 14 Auflage am Sonntag machte dabei keine Ausnahme.

Die Organisatoren der weit über Enser Gemeindegrenzen hinaus bekannten Veranstaltung zogen ein einheitlich positives Fazit. Eine große Steigerung der Besucherzahlen war schon im Vorfeld nicht eingeplant worden, aber die Besuchermassen, die teilweise sehr weit angereist waren, wie man an den Nummernschildern der geparkten Autos in vielen Bremer Straßen ablesen konnte, aus dem Rheinland, Ruhrgebiet, Märkischem Kreis und noch vielen anderen Gebieten.

„Alle Athleten fit“, hieß es nach eingehender Untersuchung der Tierärztin Alexa Mense aus Münster, die die an einer Beinverletzung laborierenden Enser Tierärztin Dr. Maren Neumann-Aukthun vertrat. Die Organe der sportlichen Tiere waren eingehend durch Abhorchen geprüft worden ebenso wie die Beine und Hufe der Esel.

Haareselrennen in Ense-Bremen 2015

Dass die Vierbeiner jedoch immer nur das machen, was sie wollen, zeigte sich schon bei den Vor- und Hoffnungsläufen. Einige Teilnehmer erklärten sich mit dem Strecke nicht einverstanden, liefen den Parcours einfach in umgekehrter Richtung.

Anders Eseldame Cindy aus dem Stall Kaiser aus Arnsberg-Breitenbruch, die zum Star des Tages avancierte. Mit einem deutlichen Start-Ziel-Sieg gewann sie das Finale vor Karlchen aus dem Stall Müller, Fröndenberg und Vorjahressieger Kimi aus dem Stall Terhüne in Hamm. Dem Vierbeiner war der Gewinn des großen Pokals dabei sicherlich nicht ganz so wichtig wie sein Gewinn von reichlich Möhrchen.

Spannend sei es gewesen, darin waren sich die Zuschauer am Eseldrom hundertprozentig einig. Zuvor hatte keiner von ihnen verpassen wollen, wer denn nun letztendlich der große Gewinner wurde. So waren beim abschließenden Finale alle Plätze rund um die Einzäunung der Rennstrecke voll besetzt.

Quelle: Soester Anzeiger

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