600 Euro für Trunkenheitsfahrt

ENSE ▪ Das wird teuer. Ein 48 Jahre alter Enser ist jetzt in einem Prozess vor dem Werler Amtsgericht wegen einer Trunkenheitsfahrt zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt worden.

Der Staatsanwalt hatte dem Mann in dem Verfahren vorgeworfen, fahrlässig im Straßenverkehr einen Pkw gefahren zu haben, obschon er infolge des Genusses alkoholischer Getränke nicht in der Lage gewesen sei, das Fahrzeug sicher zu führen. Dadurch habe er im Sinne des Gesetzes Leib oder Leben anderer Menschen gefährdet.

Der Angeklagte fuhr danach am 5. August des vergangenen Jahres gegen 17 Uhr mit seinem Wagen betrunken durch Ense. Durch seine Fahrweise fiel er der Polizei auf. Eine Blutuntersuchung ergab einen Blutalkoholgehalt von 2,1 Promille.

Für Staatsanwalt und Richterin sprach zu Gunsten des Angeklagten, dass er die Tat ohne Umschweife eingestand und nicht vorbestraft ist. Darauf verhängte die Richterin die Geldstrafe von 600 Euro.

Gleichzeitig ordnete sie die Einziehung seines Führerscheins an. Weiter bestimmte sie, dass dem Angeklagten nicht vor Ablauf von vier Monaten eine neue Fahrerlaubnis erteilt werden darf.

Der Angeklagte nahm das Urteil an. Da auch der Staatsanwalt auf die Einlegung von Rechtsmitteln verzichtete, wurde das Urteil sofort rechtskräftig.

Quelle: Soester Anzeiger

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