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Feueralarm an Schule im Kreis Soest ist nur eine große Übung

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Von: Gerald Bus

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Die Enser Feuerwehr rückte am Freitagmittag  zur vermeintlich brennenden Sekundarschule aus.
Die Enser Feuerwehr rückte am Freitagmittag zur vermeintlich brennenden Sekundarschule aus. © dpa

Feueralarm, Blaulicht, Rauch - Schüler und Lehrer in Gefahr? Mitnichten: Die Aktion in Ense-Bremen ist von langer Hand geplant und seit langem vorbereitet worden, um bereit zu sein für den „Fall der Fälle“, der am Freitagmittag geübt wurde.

Ense - Eine groß angelegte Übung der Enser Feuerwehr hat am Freitagmittag zunächst für Beunruhigung an und rund um die Conrad-von-Ense-Schule gesorgt - und besorgte Fragen: „Was ist da los?“.

Es handelt sich aber tatsächlich nur um ein Übungsszenario unter komplett realistischen Bedingungen. Daher wurden auch Lehrer und Schüler der Sekundarschule nicht im Vorfeld über die Aktion informiert, auch die Eltern nicht.

Übung der Feuerwehr Ense: Im Vorfeld Teile der Schule verraucht

Um 12 Uhr begann das Spektakel an der Conrad-von-Ense-Schule. Die Verantwortlichen hatten für ein realistisches Szenario im Vorfeld Teile der Schule verraucht: Ein Flur sollte nicht mehr frei einsehbar sein, die Rettungskräfte unter Atemschutz in die weiterführende Schule gelangen müssen. 

Die Wehr hatte kurz vor der Übung für den künstlichen Rauch gesorgt. Auch ging es darum, die Rettung womöglich verletzter oder eingeschlossener Schüler zu üben. Mit zwei Feuerwehrzügen und rund 30 Mann eilten die Feuerwehrleute von zwei Zügen am Freitagmittag zur vermeintlich brennenden Schule.

Unangemeldeter Feueralarm, das schließt letztlich auch mit ein, dass sich Eltern Sorgen um ihre Kinder machen. Man wolle aber ganz bewusst alles „so echt wie möglich“ ablaufen lassen, denn nur so könne man die nötigen Erkenntnisse aus der Übung erlangen, sagt Schulleiterin Cornelia Pichmann. „Realistisch“ ist dabei auch, dass sich besorgte Eltern an der Schule melden oder zur vermeintlichen Brandstelle eilen.

Die Entwarnung folgt nun aber auf dem Fuß: Es geht allen Kindern gut, es brennt nicht.

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