Ein Gefühl wie Weihnachten

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Die Bremer Musiker entlockten ihren Instrumenten beim Konzert am Samstag in der Schützenhalle beeindruckende Töne. Wer die Augen schloss, konnte das Rauschen eines Flusses, Vogelgezwitscher oder die Klänge einer Schlacht hören. ▪

BREMEN ▪ „Ein Gefühl wie Weihnachten“ empfing die Besucher des Konzertes schon beim Eintritt in die Bremer Schützenhalle. Nicht nur die Dekoration mit Sternen, frischem Grün und zahlreichen Lichtern sorgte für eine anheimelnde Stimmung. Unter den Gästen machte sich eine aufgeregte Erwartung breit.

Für das erste musikalische Highlight sorgten unter der Leitung von Laura Fabri die Mitglieder des Jugendmusikzuges Bremen/Echthausen. Die Formation brachte mit „Forrest Gump“, „Jus‘Plain Blues“, „Trumpet Hero“ und dem weihnachtlichen „White Christmas“ gleich vier Musikstücke auf die Bühne. Alle Zuhörer in der vollbesetzten Bremer Schützenhalle bewunderten das Können und das gute Zusammenspiel der erst vor zwei Jahren gegründeten Gruppe.

Mit „Fanfare and Flourishes“ hieß es dann Bühne frei für die „Großen“. Der musikalische Leiter des Orchesters, Michael Rebein, führte in bewährter Manier mit Ansagen und Erläuterungen durch das Programm: „Wir wollen sie mit auf die Reise nehmen durch eine musikalische Welt! Wir präsentieren Märsche, eine Polka, ein Trompetensolo, wir entführen Sie in die norwegische Mythologie, in das frühe Mittelalter, in die Staaten und wir begleiten Sie bei den Blue Ridge Mountains. Letztich nehmen wir Sie auch mit in die Weihnachtsabteilung.“

Schon beim Musikstück „Lebuinus ex Daventria“ präsentierten sich die Musiker nicht nur instrumental sondern auch vokal, als der Mönch Lebuinus an einem Flussufer entlang wanderte.

Nachdem sich die Besucher während der Pause mit einem kleinen Imbiss stärken konnten, ging es weiter im Programm nach Noten. Den bekannten Melodien aus dem Musical „West Side Story“ folgte schließlich der adventliche Teil: Alle Anwesenden waren zum Mitsingen weihnachtlicher Lieder aufgefordert. Das Orchester erinnerte schließlich mit zwei Stücken an die früheren Weihnachtsfeste, bevor der musikalische Reigen mit dem Abendlied aus Hänsel und Gretel „Guten Abend, gut Nacht“ endete.

Die Konzertgäste wurden natürlich noch vom Brudermeister der Lambertusschützen, Dirk Brüggemann, und dem Vorsitzenden des Musikzuges, Michael Schiller (sie hatten die Besucher schon zu Beginn des Abends begrüßt), zum längeren Verweilen in gemütlicher Runde eingeladen. ▪ am

Quelle: Soester Anzeiger

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