Leader

Förderbescheid für "Lindenhof"-Umbau übergeben 

+
Zufriedene Gesichter bei (von links) „Leader“-Regionalmanager Sven Hedicke, Andreas Pletziger als Dezernent der Bezirksregierung Arnsberg, Alina Brinkmann vom Verein „Flüchtlinge werden Nachbarn in Ense“, Kristina Jost, Sozialarbeiterin der Gemeinde Ense, Gerhard Schleimer vom Verein „Flüchtlinge werden Nachbarn in Ense“, Bürgermeister Hubert Wegener sowie Dr. Martin Michalzik als Vorsitzender des Vereins „Leader“-Region Börde trifft Ruhr bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids vor Ort. 

Niederense - Es ist soweit: Der Zuwendungsbescheid für den Umbau des „Lindenhof“ mit Fördermitteln aus dem „Leader“Programm der EU ist eingetroffen. Das Projekt kann somit gestartet werden

Seit langem fehlt in Niederense ein Treffpunkt, der allen Bewohnern des Ortes offen steht. Einige Vereine und ehrenamtlich engagierte Gruppen haben bislang keinen geeigneten Ort, an dem sie sich treffen können.

Mit dem „Offenen Treff Niederense“ wird nun Abhilfe geschafft. Die Räumlichkeiten im ehemaligen Gasthof „Lindenhof“ sollen entsprechend umgebaut und eingerichtet werden. So entsteht ein kultureller und gesellschaftlicher Treffpunkt im direkten Wohnumfeld, der allen Bürgern im wahrsten Sinne des Wortes offen steht.

Mit dem Projekt wird das Kultur- und Freizeitangebot in Niederense ausgebaut und gefördert. Der Verein „Flüchtlinge werden Nachbarn in Ense“, der in das Projekt eingebunden ist, wird sich in Form von ehrenamtlicher Tätigkeit in das Projekt einbringen und zum Beispiel einige bauliche Arbeiten ausführen.

Die Projektkosten belaufen sich auf rund 85 000 Euro, von denen 65 Prozent aus „Leader“-Fördermitteln stammen. Den verbleibenden Eigenanteil trägt die Gemeinde Ense als verantwortlicher Projektträger. Mit den Arbeiten soll so rasch wie möglich begonnen werden.

In der kommenden Woche findet deshalb bereits ein Treffen mit einem Architekten statt, bei dem die einzelnen Schritte abgestimmt werden. Ein Bezug des neuen „Lindenhof“ scheint zum Jahreswechsel möglich.

Quelle: Soester Anzeiger

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare