Fördersumme für Sportstätten in Ense reicht nicht

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Geld fließt auch für die Duschraum-Sanierung des Sportheims in Waltringen

Bremen – Verwaltung und Politik hoffen darauf, dass das Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ eine Fortsetzung erfährt.

In jedem Fall, so die Mitglieder des Sport- und Sozialausschusses, werde man die Landesregierung wissen lassen, dass die Ense zur Verfügung gestellten 300.000 Euro nicht ausreichen, um alle Anträge der Vereine befriedigen zu können.

So waren Förderanträge in Höhe von ursprünglich 651.000 Euro im Rathaus eingegangen, die durch Konkretisierungen und das Zurückziehen einzelner Wünsche am Ende auf 487.420 Euro reduziert werden konnten. Will aber auch heißen: Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 187.428 Euro konnten nicht befriedigt werden.

Insofern sei es wichtig, diese Zahl der Landesregierung zu übermitteln. Denn nur so könne in Düsseldorf die Erkenntnis reifen, das Programm über 2022 hinaus weiter zu führen. Und FDP-Ratsherr Christian Brunnberg brachte auf den Punkt, was alle im Ausschuss dachten: Das Programm „Moderne Sportstätten 2022“ helfe nicht nur den Vereinen. „Es entlastet auch die Kommunen. Denn diese Anträge wären auch ohne das Programm auf die Gemeinde zugekommen.“

Bekanntlich soll das Programm „Moderne Sportstätten 2022“ unter anderem helfen, den Modernisierungsstau abzubauen, eine energetische Sanierung der Sportstätten voranzutreiben und für eine Barrierefreiheit der Sportstätten zu sorgen. Keine Berücksichtigung fanden bzw. zurückgezogen wurden Anträge des TuS Niederense über 200.000 Euro für die Umwandlung des Ascheplatzes in einen Kunstrasen, ein elektrisches Schließsystem, Fangnetze und Trainerbänke, LED-Leuchtmittel und eine Zuschauerüberdachung sowie vom Höinger SV über 14.880 Euro für die WC-Anlage im Sportheim. Ein Antrag des Clubs über 16.000 Euro für die Dachsanierung hatte sich erledigt.

Leer ausgegangen ist bekanntlich der ETC, der 45.000 Euro für eine frostsichere Wasserzuleitung beantragt hatte.

Quelle: Soester Anzeiger

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