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Förster half in Lüttringen bei der Platzsuche mit

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LÜTTRINGEN ▪ Mit dem Pfingstturnier am vergangenen Wochenende startete der SV Lüttringen eine Reihe von Veranstaltungen im Jubiläumsjahr. Im Januar vor 100 Jahren kam König Fußball auch in die Haargemeinde. Der SV Lüttringen 1911 ist ohne den Namen Johann Rehbein gar nicht denkbar.

Er hatte einen ausgeprägten Sinn für Geselligkeit. So verstand er es, die Jugend des Dorfes für das Theaterspiel zu begeistern. Seit 1908 spielte man „auf den Brettern, die die Welt bedeuten“. Aus diesen jungen Leuten bildete sich der „Spielverein“. Im Jahr 1911 kam es zur Vereinsgründung unter dem Vorsitzenden Johann Rehbein. Zu den Gründungsmitgliedern zählten Hermann Beilenhoff, Hermann Holthoff, Josef Rehbein, Ludwig Dülberg, Kaspar Bierbaum, Johann Dülberg, Theodor Kaiser, Josef Kaiser, Theodor Rehbein und andere. Der Verein sorgte sich zunächst um einen Sportplatz. Förster Eickhoff half dabei, einen geeigneten Platz zu finden. Es war der Platz auf dem „Pirk“ (Ortsausfahrt Lüttringen Richtung Neheim unterhalb des Forsthauses). Für die Anschaffung eines Fußballs wurde gesammelt, für die Sportkleidung hatte jeder selbst aufzukommen.

Die erste Mannschaft stellte sich in folgender Aufstellung vor: Fritz Bühner, Hermann Holthoff, Karl Lenze, Josef Rehbein, Josef Kaiser, Hans Dülberg, Wilhelm Lenze, Franz Dülberg, Hermann Beilenhoff, Ludwig Dülberg, Clemens Holthoff, Ersatz: Bernhard Beilenhoff.

Das Jahr 1912 brachte den Eintritt in den Bergisch-Märkischen-Verband, dem der Verein bis 1914 angeschlossen war. In den (Nach-)Kriegsjahren 1914 bis 1919 ruhte der Spielbetrieb. Johann Rehbein (Vorsitzender) und Hermann Beilenhoff (Schriftführer) begrüßten am 10. Januar 1920 zur ersten Versammlung. Und es gab sofort einen Umzug. Der „Pirk“ musste aufgegeben werden, und die Fußballer zogen nach „Meiers Kamp“ unweit von Haus Füchten um.

Am 25. Februar 1921 wurden Johann Rehbein zum Ehrenvorsitzenden und Willi Lenze und Heinrich Büngeler zu Ehrenmitgliedern ernannt. Zu ihrer Freude erlebten sie, dass sonntags schon zwei Mannschaften zum Spiel antraten. Doch in den nächsten Jahren fehlte es an Spielern, so dass es 1925 kaum möglich war, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten.

In dieser kargen Zeit kamen zusätzliche Belastungen auf die Spieler zu. Sie gaben ihre paar Spielpfennige, um das Pachtgeld für den Sportplatz zu bezahlen, Bälle und die Sportkleidung zu kaufen. 1928 zählte der Spielverein zum Verband des DJK. Vikar Freund, im wahrsten Sinne des Wortes Freund der Jugend, ermunterte die Sportler und gab viele Anregungen. Ein neues sportliches Leben begann auf der Füchtener Heide

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