Gegner der geplanten Umgehung Bremen/Ruhne gründen Verein

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Über 400 Unterschriften hatten die Gegner der B 516 n im Frühjahr Bürgermeister Hubert Wegener übergeben.

Bremen/Ruhne -  „Handeln statt warten“. Die Gegner der geplanten Ortsumgehung Bremen/Ruhne machen mobil und haben ihren Widerstand gegen das Vorhaben jetzt in einem Verein gebündelt.

In einer offenen Informationsveranstaltung bereits am kommenden Sonntag, 5. März, möchte man um 18 Uhr in der Ruhner Kurfürstenhalle die Satzung und den Vorstand des Vereins vorstellen.

Das jedenfalls geht aus einem Schreiben hervor, das den Anzeiger gestern erreichte. Dabei wurde der – inzwischen als gemeinnützig anerkannte – Verein schon am 16. November 2016 in Ruhne gegründet, „dessen vordringlichste Aufgabe es ist, dass die konfliktärmste Lösung zum Tragen kommt, um die sich entwickelnde Verkehrssituation bezüglich der B 516 Ortsdurchfahrt Ense-Bremen zu verbessern und die natürlichen landschaftlichen Bereiche den Umweltbelangen entsprechend den geringst-möglichen Eingriffen auszusetzen“, heißt es wörtlich. Zweck sei der Schutz und die Fürsorge des bestehenden EU-Vogelschutzgebietes „Hellwegbörde“ und des Naherholungsgebietes im Bereich Ruhne/Gerlingen/Bremen.

Um allen betroffenen und interessierten Bürgern in Ense „vor Augen zu führen, welche massiven landschaftlichen Einschnitte eine Ortsumgehung zur Folge hätte“, wird am kommenden Samstag, 4. März, und Sonntag, 5. März, die Straßenführung, „wie sie zurzeit in den Projektplänen des Bundesministeriums eingezeichnet ist, auf den Feldern im Norden von Ruhne und westlich von Bremen abgesteckt und steht zur Besichtigung bereit.“ Am Sonntag, 5. März, wird man neben der Vorstellung des Vereins die Möglichkeit bieten, diesem auch beizutreten und sich an einer sachlichen Diskussion zu dem Thema zu beteiligen.

Quelle: Soester Anzeiger

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