Gemeinde informiert über Flüchtlingssituation in Ense

Bürgermeister Hubert Wegener wird über die Flüchtlingssituation in Ense informieren.

BREMEN - Der geplante Neubau einer Unterkunft für ausländische Flüchtlinge an der Windmühle in Bremen ist Thema einer öffentlichen Bürgerversammlung, in der die Verwaltung über die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich der Betreuung und Unterbringung der Asylbewerber in der Gemeinde Ense informiert.

Das haben der Beigeordnete der Gemeinde Ense, Alfred Schmidt, und der für den Bereich zuständige zukünftige Fachbereichsleiter Dennis Schröder mitgeteilt. Stattfinden wird die Versammlung am Mittwoch, 25. März, um 19 Uhr im DRK-Heim in Bremen an der Hauptstraße.

Die Situation der ausländischen Flüchtlinge und Asylbewerber in Deutschland sei derzeit eines der bestimmenden Themen, so Enses Beigeordneter Alfred Schmidt in einer von ihm unterzeichneten Einladung an Vertreter der Kirchen, der Politik sowie der Nachbarn. Auch auf die Gemeinde wirkten sich diese Entwicklungen aus. „So stellt uns die seit einigen Monaten stark steigende Zahl an Flüchtlingen vor große Herausforderungen hinsichtlich der Betreuung und Unterbringung“, heißt es in dem Schreiben. Aktuell sind der Gemeinde Ense 77 ausländische Flüchtlinge zugewiesen worden. Und die Tendenz dürfte steigend sein, so dass man – wie vor wenigen Tagen berichtet – bis zum Jahresende wohl insgesamt an die 100 Asylbewerber wird unterbringen müssen.

Um nun die Öffentlichkeit über die aktuelle Entwicklung zu informieren, lädt man zu dieser für alle Enser zugänglichen Info-Veranstaltung ein, in der man auch über den Neubau an der Windmühle informieren wird. Dabei geht es sowohl um die konkreten Zuweisungszahlen als auch um die Voraussetzungen, die mit der Unterbringung von Flüchtlingen verbunden sind.

Die Versammlung sei dabei ausdrücklich vor jener Ratssitzung terminiert worden, in der endgültig über den Neubau der Unterkunft für ausländische Flüchtlinge entschieden wird, so Alfred Schmidt und Dennis Schröder gestern.

Bekanntlich gibt es in der Nachbarschaft Bedenken gegen den Standort der neuen Unterkunft an der Windmühle. Sogar von einer Klage ist die Rede. - det  

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare