Gemeinde hat den Wunsch, Automaten „möglichst zu erhalten“

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Bis zum Ende des Mietvertrages im Februar 2018 soll nach dem Wunsch der Höinger der Geldautomat weiter betrieben und in dieser Zeit nach einer konstruktiven Lösung gesucht werden.

Höingen -  „Die Gemeinde Ense sieht sich hier als Vermittler, aber auch verbunden mit dem Wunsch, diesen Geldausgabeautomaten möglichst zu erhalten.“

Mit diesen Worten hat sich am Mittwoch der Beigeordnete der Gemeinde Ense, Andreas Fresen, an Sparkassen-Vorstand Klaus Eickenbusch und Bernd Wesselbaum als Vorstandsvorsitzenden der Volksbank Hellweg gewandt und zu einer „kleinen, sachlichen Gesprächsrunde“ zum Thema SB-Filiale in Höingen in das Rathaus eingeladen.

Dabei ist diese Offerte das Ergebnis eines Gesprächs mit 15 Teilnehmern im Sportheim des Höinger SV vom Dienstagabend, zu der auch Andreas Fresen geladen war. Und der Beigeordnete sprach im Anschluss gegenüber dem Anzeiger von einer „sehr sachlichen und konstruktiven Sitzung, bei der nach Lösungsmöglichkeiten gesucht“ worden sei, wie man die Geldversorgung durch einen Automaten in Höingen weiter sicher stellen kann. 

Bekanntlich wollen die Geldinstitute aus wirtschaftlichen Gründen die gemeinsam betriebene SB-Filiale in Höingen zum 1. März aufgeben. An dem jetzt geplanten Gespräch sollen insgesamt rund zehn Personen teilnehmen. Neben den beiden Bankern sollen noch Fraktionsvorsitzende und betroffene Höinger dazu zählen. Die Moderation wiederum würde Andreas Fresen übernehmen.

Wobei der Beigeordnete auch mitteilen konnte, dass bei dem Treffen am Dienstagabend die Überlegung bzw. der Wunsch aufgekommen sei, „den Automaten doch bis Ende des Mietvertrages im Februar 2018 zu betreiben und in dieser Zeit nach konstruktiven Lösungen zu suchen.“

Und eine davon ist eben der von Andreas Fresen am Wochenende ins Spiel gebrachte Firmen-Automat. Er könnte eine Bargeld-Versorgung auch ohne die beiden heimischen Geldinstitute sicherstellen, wobei unter Umständen für die Kunden eine gesonderte Gebühr für Abhebungen fällig werden könnte. 

So gebe es Angebote, wonach die monatlichen Kosten für den Betrieb eines solchen Geldautomaten von 1.000 bis 1.300 Euro gedeckt werden müssten. Dies könne durch Gebühren beim Abheben geschehen oder indem beispielsweise die örtlichen Banken einen Teil der Kosten übernehmen. Mischformen seien denkbar.

Quelle: Soester Anzeiger

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