Gemeindesportverband befürwortet Kunstrasenplatz-Sanierung in Bremen

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Nach 15 Jahren muss der Kunstrasenplatz des TuS Bremen dringend saniert werden. Im Verein rechnet man mit Kosten von rund 190 000 Euro. Der Gemeindesportverband stellt sich nun per Beschluss hinter das Ansinnen.

Bremen - Der Gemeindesportverband unterstützt die vom TuS Bremen beantragte Sanierung des Kunstrasenplatzes und hat dies in einer Stellungnahme auch die Verwaltung bereits wissen lassen.

Das hat Werner Rosenbaum, seines Zeichens Vorsitzender des Gemeindesportverbandes, im Gespräch mit dem Anzeiger bestätigt und auf einen entsprechenden Beschluss des Gremiums verwiesen. Befassen wird sich mit dem Thema aller Voraussicht nach nun der Sportausschuss im November.

Wie Anfang Juni ausführlich berichtet, erkennt man beim TuS Bremen die zwingende Notwendigkeit, den Kunstrasenplatz zu sanieren und hat deshalb einen entsprechenden Antrag an Bürgermeister Hubert Wegener gestellt.

Denn: Nach 15 Jahren intensiver Nutzung durch die Mannschaften, Gastmannschaften, der anderen Ortsvereine und der Conrad-von-Ense-Schule habe der Kunstrasenbelag nur noch eine Floorhöhe von kleiner als 2 Millimeter von anfangs 28 Millimeter, heißt es in dem von Vereinschef Clemens Cramer unterzeichneten Antrag. Mit einer Fachfirma habe man daher eine Platzbesichtigung durchgeführt und eine gutachterliche Stellungnahme eingeholt.

Und in seinem Antrag verweist Clemens Cramer darauf, dass seit Eröffnung des Kunstrasenspielfeldes der TuS Bremen allen Ortsvereinen den Platz bei Bedarf zur Verfügung gestellt habe. Die Frequentierung des Kunstrasenplatzes liege um das Dreifache über einer ansonsten üblichen Nutzung. Bei Bedarf könne man dies anhand von Belegungsplänen auch untermauern.

Eine Reparatur mit Austausch des Oberbelages sei „dringend geboten“, um weitere Schäden im Platzaufbau abzuwenden. Bei einer weiteren intensiven Nutzung würde die elastische Tragschicht angegriffen und könne so beschädigt werden, dass eine neue Tragschicht eingebaut werden müsse. Ersatzweise sollte der Platz für den weiteren sportlichen Betrieb gesperrt werden.

Nach einer ersten Kalkulation seien Reparaturkosten von rund 190 000 Euro für die günstigste Variante zu erwarten, heißt es in dem Antrag. Geld, das in der mittelfristigen Finanzplanung der Gemeinde bereits vorgesehen ist, da man im Rathaus um die Probleme durchaus wusste.

Quelle: Soester Anzeiger

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