Gutachter-Lob fürs Erscheinungsbild der Repoweringzone in Ruhne

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Obschon die Planung weitgehend bekannt war, hatten relativ viele Bürger den Weg in die Kurfürstenhalle gefunden.

Ruhne -  Das ging schnell: Der Anhörungstermin für den jetzt zwischen Ruhne und Waltringen als Sonderbaufläche auszuweisenden Standort für die vierte Repowering-Anlage nämlich in der Ruhner Kurfürstenhalle war am Dienstagabend bereits nach 20 Minuten beendet.

Offensichtlich wohl auch deshalb, weil das geplante Vorhaben bereits vor Monaten bei der Anhörung der damaligen Gesamtplanung ausgiebig diskutiert worden und damit die Sachlage bekannt war.

Nachdem Enses Beigeordneter Andreas Fresen als Versammlungsleiter den Grund für die erneute Anhörung genannt und erläutert hatte, nämlich die Ausweisung des Standortes für die geplante vierte Windkraftanlage in einer Sonderbaufläche und dem damit verbundenen Abbau von drei vorhandenen alten Anlagen, ergriffen Yvonne Vahle vom Planungsbüro „Hoffmann und Starkemeier“ sowie Johannes Fitz vom Umweltbüro „Ecoda“ als verantwortlicher Umweltgutachter das Wort. Sie führten aus, dass bei Durchführung des Vorhabens sämtliche gesetzliche Vorgaben eingehalten würden, und mussten zudem nur auf wenige Verständnisfragen der interessierten Bürgern eingehen. Dazu zählte etwa der Abstand zur vorhandenen Bebauung. So betrage die Entfernung des neuen Rades zur Bremer Heide 800 Meter, obwohl nur 450 Meter, nämlich die dreifach Höhe der Windkraftanlage von 150 Meter, gefordert sei.

Umweltgutachter Johannes Fitz betonte unter anderem, dass der geforderte Vogelschutz eingehalten werde. Er, so der Experte, kenne zudem keinen weiteren Standort von Windenergieanlagen, der es geschafft habe, ein so einheitliches Erscheinungsbild abzugeben, wie es zwischen Ruhne und Waltringen nach der Errichtung der vierten Großanlage und dem Abbau von drei weiteren Anlagen der Fall sein werde.

Der Entwurf des Plans liegt noch bis zum 21. November im Rathaus aus.

Quelle: Soester Anzeiger

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