Haarweg: FDP sieht Schäden durch Mehrbelastung

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Von Schlaglöchern überzogen sei der Haarweg zwischen Waltringen und Ruhne, meint FDP-Ratsherr Christian Brunnberg.

Bremen -  Die FDP beantragt, dass die Verwaltung wegen anstehender Reparaturen bzw. Ausbesserungen am Haarweg zwischen Waltringen und Ruhne mit dem Landesbetrieb Straßen NRW in Kontakt tritt, um zu überprüfen, ob die Behörde die Kosten für die Ausbesserungen anteilig oder komplett übernimmt.

Das jedenfalls geht aus einem Schreiben von FDP-Fraktionschef Christian Brunnberg an Bürgermeister Hubert Wegener hervor.

Und zur Begründung für seinen Vorstoß führt Christian Brunnberg an, dass die erst vor wenigen Jahren erstellte Autobahnausfahrt Werl-Süd seit Mai diesen Jahres gesperrt sei. Ende Oktober habe er nun erfahren, dass die Anschlussstelle sogar noch fast ein Jahr nicht genutzt werden könne. Die Ursache hierfür lägen in den Ausbesserungsarbeiten an der Fahrbahn der A 44 begründet, „die durch die Insolvenz der Baufirma zunächst für Wochen gestoppt waren und sich somit um Monate verlängern“, schreibt Christian Brunnberg in seinem Antrag weiter.

Verursacht durch diese Sperrung nun werde der Haarweg zwischen Waltringen und Ruhne „verstärkt durch Autos und Kleintransporter genutzt, die den Weg als Zubringer zur Autobahnanschlussstelle Wickede/Ense in Anspruch nähmen. „Hierdurch sind die Seitenbankette des Haarwegs erheblich beschädigt worden und von Schlaglöchern überzogen. Gerade durch und für das Ausweichen von entgegenkommenden Fahrzeugen gibt es hier kritische Situationen, vor allem auch für Radfahrer, für die das Ausweichen noch problematischer wird“, findet der FDP-Politiker. Und weil diese Mehrbelastung bzw. -befahrung des Haarwegs nicht durch die Gemeinde Ense verursacht worden sei, „sondern durch das Baustellenmanagement von Straßen NRW“, sollten „die Kosten für die Ausbesserung am Haarweg auch nach dem Verursacherprinzip von Straßen NRW getragen werden, da der erheblich zugenommene Verkehr dort eindeutig durch die Maßnahmen von Straßen NRW zurückzuführen ist“, heißt es wortwörtlich in dem Antrag.

Logische Konsequenz also für Christian Brunnberg: „Die FDP-Fraktion beantragt, dass die Gemeindeverwaltung mit dem Ziel, zu überprüfen, ob eine Kostenübernahme oder Beteiligung möglich ist, mit Straßen NRW in Kontakt tritt“.

Quelle: Soester Anzeiger

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