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Heimatmuseum in Niederense platzt im Jubiläumsjahr "aus allen Nähten"

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Von: Hermann Risse

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Eingemeißelt werden in die Schnadsteine immer wieder die Jahreszahlen, in denen sie aufgesucht werden. © Risse

Niederense – Der Aufstieg war rasant. Und er belegte nachdrücklich, wie richtig die Entscheidung war. Denn nach seiner Gründung im Jahr 1969 durch zehn Mitglieder verzeichnete der Verein für Geschichte und Heimatpflege Niederense-Himmelpforten sowohl hinsichtlich der Mitgliederzahl, die aktuell bei 568 liegt, als auch bezüglich der Aktivitäten rasch einen großen Zuspruch.

Und zu den selbst gewählten Aufgaben gehörte und gehört unter anderem die Ausgestaltung des Heimatmuseums (Heimatarchivs) auf dem Bernhardusplatz, das inzwischen wegen der dort auf drei Etagen präsentierten wertvollen Exponate „aus allen Nähten platzt“.

Aber auch die Exkursionen zu Sehenswürdigkeiten in anderen Orten, Vorträge in Wort und Bild zu den Geschehnissen der Möhnekatastrophe im Jahr 1943 und der damit verbundenen Vernichtung des Klosters Himmelpforten sowie des Guthofs bilden seither einen Schwerpunkt der Arbeit. Aber auch für die Pflege der Gedenkstätte in Himmelpforten fühlt sich federführend nach wie vor der Niederenser Heimatverein zuständig.

Als Höhepunkte im Jahresverlauf stehen seit 1977 bis heute alle zwei Jahre Schnadegänge an die Grenzen von Niederense, Oberense und Sieveringen auf dem Programm. Dann werden abwechselnd die inzwischen elf vom Heimatverein dort gesetzten Schnadsteine aufgesucht. Und auf denen haben dann immer sich um das Gemeinwohl verdient gemachte Bürger im Rahmen des Pohläsens “Platz zu nehmen”.

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