Heimatverein Bremen gibt Kalender für 2014 heraus

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Stolz präsentiert der Heimatverein den historischen Kalender. Die Ortsmitte von Bremen mit dem Kriegerehrenmal der Gefallenen von 1870/71 sowie der Gasthof Otterstedde aus dem Jahr 1960 (kleines Foto) wird das Titelbild.

BREMEN - Die Druckerschwärze ist noch zu riechen, besteht das Werk zurzeit lediglich aus verschiedenen einzelnen Blättern. Doch schon jetzt lässt sich erahnen, auf welch außergewöhnliche Veröffentlichung die Enser sich bald freuen dürfen.

Der Heimatverein Bremen nämlich hat in seiner jüngsten Monatsversammlung im Heimathaus den Kalender „Historisches aus Ense/Bremen“ für das Jahr 2014 vorgestellt.

Auf Initiative der Kalendermanufaktur Verden, die für die Produktion und den Vertrieb zuständig ist, gibt es somit erstmalig einen Bildkalender, der historische Stätten aus Bremen zeigt. Die Gestaltung erfolgte durch die Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Bremen.

„Die Bilder des Kalenders sind zwischen 60 und 70 Jahre alt, zum Teil sogar noch älter“, so Hermann Henke, der die Bilder in mühevoller Detailarbeit digitalisiert und restauriert hat, im Gespräch mit dem Anzeiger. Vor Jahren erwarb der Heimatverein vom Bremer Fotografen Eberhard Luther eine große Menge an historischen Bildern für deren Erhalt, Einordnung und Pflege der Heimatverein sorgt.

Neben Straßen und Ortsteilen, wie den „Ortseingang von Bremen aus Richtung Neheim um 1930“, zeigt der Kalender alte Ansichtskarten oder „die Kinder der Vertriebenen aus Ostpreußen.“ Das Heimathaus, erbaut um 1700, ziert etwa den Monat März. Das Feuerwehrgerätehaus aus den 1920-er Jahren, heute das Alte Spritzenhaus, schmückt das Kalenderblatt des Monats Juli. Auch historische Ereignisse, wie die Glockenweihe 1926, verewigt der Kalender. Die Bildunterschriften hat Willi Vielberg, Ortsheimatpfleger von Ense, gestaltet.

Wo, in welcher Auflage und zu welchem Preis der historische Kalender demnächst erworben werden kann, wird der Heimatverein nach Vollendung des Druckprozesses noch rechtzeitig bekanntgeben. - jub

Quelle: Soester Anzeiger

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