„Himmelpforten ist ein geschichtsträchtiger Ort“

+
Die Messdienergruppe von St. Bernhard, die Vereinigung ehemaliger Soldaten und die Niederenser Hubertus-Schützen waren mit ihren Fahnenabordnungen vertreten. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Musikverein Niederense.

Niederense - Am Mahnmal in Himmelpforten gedachten in einer Eucharistiefeier am Sonntagmorgen die Gläubigen in Niederense der Toten, die am 17. Mai 1943 durch die Möhnekatastrophe ihr Leben gelassen hatten.

Pastor Carsten Scheunemann betonte, dass Himmelpforten zwar ein Ort der Erinnerung an das schreckliche Ereignis vor nunmehr über 70 Jahren sei, ein Ort, an dem an die vielen Menschen erinnert werde, die in den Weltkriegen ihr Leben lassen mussten, an die Opfer von Terror, Gewalt und Krieg auf der ganzen Welt. Himmelpforten sei jedoch auch ein geschichtsträchtiger Boden, weil dort die Keimzelle der Pfarrei St. Bernhard Niederense gewesen sei. Menschen, die sich versammelt hätten zum Gebet, was Ausstrahlungskraft gehabt habe. Man feiere, weil die Waffe der Christen nicht das Schwert, nicht die Kanone, sondern das Gebet sei. Dies gelte es jeden Tag neu einzusetzen für Frieden in Deutschland aber auch für Frieden dort, wo Krieg herrsche.

Quelle: Soester Anzeiger

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare