Ziel erreicht: Höingen hat eine „Europaschule“

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Groß war die Freude, als Schulleiterin Antje Heydecke Kindern und Kollegen mitteilen konnte, dass man sich ab sofort „Europaschule“ nennen darf.

Höingen - Das Ziel ist erreicht: Die Höinger Gemeinschaftsgrundschule darf sich „Europaschule“ nennen. Letzte Etappe ist nun die offizielle Auszeichnung im Dezember im Düsseldorfer Landtag.

„Dazu möchte ich Ihnen zunächst meinen herzlichen Glückwunsch aussprechen“, heißt es in einem entsprechenden Schreiben aus dem Düsseldorfer Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, das Rektorin Antje Heydecke in Händen hält. Und dementsprechend war am Mittwochmorgen die Freude bei Antje Heydecke groß. „Ich bin überwältigt und froh“, so die Rektorin, die umgehend auch die Eltern informierte. Dabei stecken mehr als sieben Monate intensive Arbeit hinter der Auszeichnung, die der Einrichtung ein ganz besonderes Alleinstellungsmerkmal verleiht. Denn im Kreis Soest gibt es keine weitere Grundschule, die sich „Europaschule“ nennen darf.

Dabei hatte man sich in Höingen im Februar diesen Jahres auf den Weg zur „Europaschule“ gemacht. Und zu den für eine Auszeichnung erforderlichen Qualifikationen zählte unter anderem die Gründung einer Französisch-AG, die Gestaltung des Zauns an der Zentralen Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge in Wimbern, die Kooperation mit dem Werler Ursulinengymnasium zur Stärkung der fremdsprachlichen Kompetenz, die erfolgreiche Teilnahme am Europa-Wettbewerb mit Auszeichnung in Dortmund sowie das Projekt E-Twinning.

„Wir wollten helfen, bei den Kindern ein europäisches Bewusstsein zu schaffen, ihnen Grundlagenwissen über Europa vermitteln und die natürliche Neugier der Kinder nutzen, um sie offen werden zu lassen für die Vielseitigkeit der Welt“, umreißt Schulleiterin Antje Heydecke die Motivation an der Teilnahme dieses aufwändigen Zertifizierungsverfahrens. Wobei sie ausdrücklich Wert auf die Feststellung legt, dass der jetzt vorliegende Erfolg durch die Anerkennung der vielfältigen Bemühungen nur im Team möglich war. Von daher zollt sie ihrem gesamten Kollegium ein großes Lob.

Sichtbaren Ausdruck gewinnt die Auszeichnung am 11. Dezember im Düsseldorfer Landtag. An diesem Tag wird die Schulministerin Sylvia Löhrmann die Urkunde, das Türschild und die Europafahne an die Delegation der „Europaschule“ überreichen.

Im Rahmen der Veranstaltung sollen die zertifizierten Schulen die Möglichkeit erhalten, ihr Europa-Profil auf einem „Markt der Möglichkeiten“ vorzustellen.

Quelle: Soester Anzeiger

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