HSV-Beitritt zum FC Ense und dritter Kunstrasenplatz in Höingen in greifbarer Nähe   

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Ein dritter Kunstrasenplatz ist seit langem eine Forderung im Höinger SV. Mit einem Beitritt zum FC Ense würde der Club eine wichtige Hürde aus dem Weg räumen, um das Vorhaben nun tatsächlich zu verwirklichen.

Höingen - Der Beitritt des Höinger SV zum FC Ense rückt näher. Und damit auch der Bau eines dritten Kunstrasenplatzes.

„Das Interesse kann auf beiden Seiten als positiv bezeichnet werden. Das weitere Vorgehen erfolgt zeitnah, zunächst intern.“ Mit diesen wenigen, aber durchaus inhaltsschweren Worten hat Thomas Pantel, Chef im Höinger SV, das Treffen für einen möglichen Beitritt des Höinger SV zum FC Ense gestern Morgen gegenüber dem Anzeiger zusammengefasst. Dabei hatten sich Vertreter aller Enser Fußballvereine sowie des Gemeindesportverbandes, die Jugendleitung und einige Trainer des Höinger SV am Montagabend auf Einladung des Höinger SV im Höinger Sportheim zusammengefunden, um die Chancen für eine Kooperation auszuloten.

Und nach knapp zweieinhalb Stunden einer „offenen, ehrlichen und konstruktiven Diskussion“, in der „unter anderem noch offene Fragen geklärt werden und die Anforderungen und Erwartungshaltung an den Beitritt zur Kooperation von beiden Seiten formuliert werden konnten“, sei man am Ende des Abends durchaus optimistisch auseinander gegangen, fassten verschiedene Gesprächsteilnehmer Ergebnis und Klima des Treffens zusammen. Doch nicht nur das: Insofern der Höinger SV intern und die dem FC Ense angehörenden Stammvereine nun keine unüberwindlichen Hürden mehr ausmachen, könnte ein Beitritt des Höinger SV zum FC Ense tatsächlich „zeitnah“ erfolgen. Bis zum Sommer, so eine Prognose gestern, könne der Schritt vollzogen sein.

Drei Bedingungen

Und damit rückt auch der Bau eines Kunstrasenplatzes in Höingen in greifbare Nähe. Denn die wohl wesentlichste Voraussetzung für die Verwirklichung des Vorhabens wäre damit erfüllt. Wie mehrfach berichtet nämlich, müssen drei Bedingungen umgesetzt sein, damit die von der Gemeinde im Doppelhaushalt 2019/2020 veranschlagten 300 000 Euro für den Kunstrasenplatz in Höingen wirklich fließen: So muss der Nebenplatz in Höingen aufgegeben werden und die Zustimmung der Breitensport-Abteilung zur Umwandlung des Naturrasens in einen Kunstrasen vorliegen. 

Viel wesentlicher aber: Nur eine „dauerhafte Kooperation“ des Höinger SV mit dem FC Ense führt zum gewünschten Ziel, hieß es seitens der Politik. . Ein Beitritt der Höinger zum FC Ense war gerade aber auch den Vereinen im Vorfeld wichtig gewesen, um dem Konzept zuzustimmen. Geplant ist, für den Kunstrasen 165 000 Euro in 2019 und 135 000 Euro in 2020 auszugeben. Die Gesamtkosten sind auf 450 000 Euro kalkuliert. Der HSV müsste 150 000 Euro beisteuern.

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Quelle: Soester Anzeiger

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