Hünningen bekommt ein neues Baugebiet 

Baustart für die neuen Häuser in Hünningen könnte spätestens im Frühjahr 2022 sein. 

Bremen – Was lange währt, wird endlich gut. Das zumindest konnte Enses Beigeordneter Andreas Fresen am Donnerstagabend in der Ratssitzung verkünden. Denn nach jahrelangen – zwischenzeitlich sogar wieder verworfenen – Überlegungen, kann in Hünningen ein neues Baugebiet entstehen.

Dabei dreht es sich um ein Areal nördlich der Friedensstraße, das Platz für zehn Grundstücke bietet. Und türmen sich bei den jetzt aufzunehmenden konkreten Planungs- und Verfahrensschritten keine allzu großen Hürde mehr auf, dann, so Andreas Fresen, könnten der Baustart für die Häuslebauer spätestens im Frühjahr 2022 sein.

Und damit sorgte der Beigeordnete in der Ratssitzung am Donnerstagabend in der Mensa der Conrad-von-Ense vor allem bei der CDU für vernehmbare gute Stimmung. Zumindest sprach deren Fraktionschef Heinrich Frieling von einer „sehr erfreulichen Mitteilung“, mit der man dem gewünschten „Ziel näher gekommen“ sei. 

Und er erinnerte daran, dass die Bemühungen um ein Baugebiet vor gut acht Jahren ihren Ursprung genommen, letztlich aber nie ein konkretes Stadium erreicht hätten. Das allerdings ist nun anders und hängt vor allem mit einem neuen Geruchs-Gutachten zusammen, wie Andreas Fresen ausführte.

Danach hätten neueste Messungen gezeigt, dass das Baugebiet mit weniger als 15 Prozent mit Geruch durch einen benachbarten landwirtschaftlichen Betrieb betroffen sei. Ein Wert, so der Beigeordnete weiter, mit dem man nun „bauen kann“, so dass man das gewünschte Baugebiet auf den Weg bringen könne.

Bedarf an neuen Grundstücken sei vorhanden. Und so kann man sich im Rathaus den weiteren Zeitplan vorstellen: Der Planungs- und Umweltausschuss am 9. Juni fasst den Grundsatz-Beschluss für die Ausweisung eines Baugebietes der Friedensstraße in Hünningen. Danach erfolgt im Juni/Juli eine Bürgerversammlung dann die Offenlegung der Planungen im Herbst, sodass man Ende 2020/Anfang 2021 den Satzungsbeschluss herbeiführen könnte. 

In der Folge nähme man die Erschließung des Areals in Angriff, um eben im Herbst 2021 oder im Frühjahr 2022 die Bagger für die Errichtung der neuen Häuser durch die Bauherren anrücken lassen könnte. „Ein sportlicher Zeitplan“, so Andreas Fresen, der aber durchaus mehr als Utopie sein könnte.

Quelle: Soester Anzeiger

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