Kindergarten

Idee für neuen Standort 

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Die „Villa Kunterbunt“ mit ihrem Außengelände bietet aus Sicht von Gerlinde Hollmann Platz für die Schaffung weiterer Kindergartenplätze.

Bremen - Der Auftrag für die Planung eines neuen Kindergartens in Niederense ist vergeben. Damit ist nach der Schaffung des Baurechts eine weitere Hürde zur Verwirklichung des Vorhabens genommen. Derweil wird aus der Bürgerschaft ein Alternativ-Standort ins Spiel gebracht

Dabei nutzte am Donnerstagabend die CDU-Fraktion im öffentlichen Teil des Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschusses die Gelegenheit, um ihre Position durch Parteichefin Silvia Klein zu verdeutlichen.

So halte man den ins Auge gefassten Standort südlich des Baugebiets „Alter Kamp“ zwar für „grundsätzlich in Ordnung“. Dennoch sollten alle Möglichkeiten geprüft werden, die vorgesehene Zuwegung über die Stichstraße „Schreibers Hof“ nicht zu nutzen. Insofern könne es bei der Verwirklichung des geplanten Kindergarten-Baus „nicht um einen Schnellschuss“ gehen, vielmehr sollte man alle Varianten „prüfen und abwägen sowie offen und transparent darstellen“. Dazu, so Silvia Klein weiter, gehöre auch die Frage möglicher weiterer Standorte.

Die CDU-Chefin sah sich nach eigener Aussage zu dieser Klarstellung veranlasst, da die am Montagabend bei einem Ortstermin mit Anwohnern der Stichstraße „Schreibers Hof“ formulierten Position sich tags darauf im Planungs- und Umweltausschuss so deutlich nicht wiedergefunden habe. Im Gegenteil: Josef Risse hat gar erklärt, dass die Situation am Kindergarten St. Bernhard schlimmer sei als die befürchtete am geplanten Neubau. Und noch mehr: Die CDU-Ratsmitglieder Luzia Fleißig, Silvia Klein, Georg Busemann und Heinrich Frieling hatten vor den Anwohnern sogar erklärt, den vorgesehenen Standort im „Alten Kamp“ in Frage zu stellen, insofern sich alle Zuwegungs-Alternativen. nicht verwirklichen ließen. 

Interessant: Seit gestern liegt eine neue Idee von Gerlinde Hollmann auf dem Tisch, um für neue Kindergartenplätze zu sorgen: ein Um- bzw. Anbau der „Villa Kunterbunt“ in Bilme.

Quelle: Soester Anzeiger

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