Im Juli Bürgerinformation zum geplanten Repowering

BREMEN -   Die Bedenken von Anwohnern in Ruhne bzw. Waltringen gegen das geplante Repowering der Windkraftanlagen sollen Gegenstand einer Bürgerinformation am 24. Juli in der Kurfürstenhalle sein. Zudem deutet sich an, dass der Konflikt mit der Bezirksregierung Münster als Behörde für die Luftaufsicht ausgeräumt werden kann.

Das jedenfalls hat Bürgermeister Hubert Wegener jetzt im Planungs- und Umweltausschuss erklärt. So kann man sich ganz offenkundig in Münster vorstellen, durch eine geringfügige Veränderung des Anflugwinkels der Maschinen auf den Flugplatz in Echthausen dem Repowering und damit der Erhöhung der Räder von derzeit 85 auf dann 150 Meter zustimmen zu können. In einem solchen Falle wiederum würde die Gemeinde Ense ihren Widerspruch gegen eine Verlängerung der Start- und Landebahn zurückziehen, so der Verwaltungschef weiter.

Bekanntlich waren im Frühjahr in Münster Bedenken aufgetreten, ob das Repowering der Windräder in Ruhne bzw. Waltringen nicht negative Auswirkungen auf den Verkehrslandeplatz in Echthausen haben könnte. So wurde ein Gutachten gefordert und schließlich auf Kosten der Betreiber auch erstellt, das diese Frage entscheiden sollte. Und ganz offenkundig würde eine geringfügige Veränderung des Anflugwinkels der Maschinen auf Echthausen alle Sorgen aus der Welt schaffen. Zwar hält man im Rathaus noch keinen positiven Bescheid der Bezirksregierung Münster in den Händen. Dennoch gab sich Bürgermeister Hubert Wegener optimistisch und hält eine Zustimmung für „sehr wahrscheinlich“, wie er vor dem Ausschuss wissen ließ. Und weil man auch die Bedenken der Anwohner aus Ruhne und Waltringen bezüglich der Geräuschentwicklung bzw. des Schattenwurfs ernst nimmt, soll eine Bürgerinformation am 24. Juli alle Fragen klären helfen.

Quelle: Soester Anzeiger

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