Kein gefährliches Granulat auf Kunstrasenplätzen in Ense

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Der Kunstrasenplatz in Bremen ist sandverfüllt, so dass diesbezüglich ohnehin keine Probleme auftauchen. Allerdings muss der Platz für rund 190 000 Euro saniert werden.

Bremen/Niederense - Entwarnung für die Kunstrasenplätze in Bremen und Niederense: So ist auf beiden Spielstätten kein gefährliches Granulat verwendet worden.

Das haben Anzeiger-Recherchen ergeben. Wobei die Sachlage in einem Fall sogar relativ einfach war. So wurde beim Bremer Kunstrasenplatz überhaupt kein Granulat benutzt, ist der Platz vielmehr mit Sand verfüllt, wie die Verwaltung mitteilte. 

Aber auch in Niederense müssen sich die Kicker keine Sorgen machen, wie der damals mit der Umsetzung des Baus verantwortliche Architekt, Hans-Werner Neumann, im Anzeiger-Gespräch versicherte. Vielmehr entspreche das verwendete Granulat der DIN und sei vom DFB geprüftes Material. Wobei in beiden Fällen die Gemeinde Ense nicht der Bauherr gewesen sei, wie Bürgermeister Hubert Wegener ausdrücklich unterstrich.

Geschredderte Autoreifen als Füllmaterial für Kunstrasenplätze – und damit Gesundheitsgefahren für Sportler? Die in den Niederlanden neu entflammte Diskussion um das Granulat auf Sportplätzen hatte auch in Ense für Gesprächsstoff gesorgt. Indes ist eben klar: In Bremen und Niederense ist kein recyceltes Material eingesetzt worden, das SBR (Styrene Butadiene Rubber) enthalte. Diese stammten von alten Autoreifen, die wiederum Weichmacher-Öle enthalte. Und diese stehen im Verdacht, krebserregend zu sein, wie es heißt.

Quelle: Soester Anzeiger

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