86 Kilo pro Kopf und Jahr: Restmüll der Enser unter dem Kreisdurchschnitt

BREMEN - Das Abfallaufkommen von 86 Kilogramm Restmüll pro Einwohner in der Gemeinde Ense liegt „weit unter dem Kreisdurchschnitt mit 136 Kilogramm pro Einwohner.“ Das geht aus dem jüngsten Umweltbericht der Gemeindeverwaltung hervor, der den Mitgliedern des Planungs- und Umweltausschusses in der jüngsten Sitzung präsentiert worden ist.

Beim Biomüll liegt die Gemeinde Ense dagegen mit 173 Kilogramm pro Einwohner 46,02 Kilogramm pro Einwohner über dem Kreisdurchschnitt. „Hier spiegelt sich die gute Mülltrennung wieder“, so Verwaltungsmitarbeiter Heinz Robbert. Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass seit Jahresbeginn vermehrt falsche Befüllungen bei den „Gelben Säcken“ registriert worden sind.

Mit Blick auf das laufende Jahr verwies die Verwaltung auch noch eimmal darauf hin, dass der Abfallrhythmus für die Biomüllabfuhr für 2012 optimiert wurde. Auf Anregung der Bürgergemeinschaft wird im Frühjahr und im Herbst zusätzlich jeweils eine Biomüll-Tour durchgeführt. Pro Tour entstehen jedem Haushalt Kosten von nur einem Euro.

Positiv in diesem Zusammenhang zudem: Trotz der Insolvenz der alten Entsorgungsfirma im vergangenen Jahr, so die Verwaltung, mussten die Anfallgebühren für 2012 nur leicht erhöht werden. Weiterhin liegt die Abholgebühr für die Kühl- und Gefriergeräte sowie die Haushaltsgroßgeräte bei 10 Euro.

Familien mit mehr als zwei Kindern im Windelalter haben die Möglichkeit, einmal wöchentlich die überzähligen Windeln auf dem Bauhof der Gemeinde abzugeben. Zusätzlich wird ein Behältertausch der Restmülltonne kostenfrei durchgeführt, wenn in den vergangenen drei Monaten in einer Familie ein Kind geboren wurde. - det

Quelle: Soester Anzeiger

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