Kinder- und Jugendförderplan Enser Vereinen erläutert

Die Resonanz auf die Informationsveranstaltung zum neuen Kinder- und Jugendförderplan 20152020 im Rathaus war groß.  -
+
Die Resonanz auf die Informationsveranstaltung zum neuen Kinder- und Jugendförderplan 20152020 im Rathaus war groß. -

BREMEN - Der Topf für die Förderung ehrenamtlicher Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Soest ist „nicht unerschöpflich“. Von daher sollten Anträge bis zum 31. März des jeweiligen Haushaltsjahres beim zuständigen Kreisjugendamt eingehen.

Das war ein wesentlicher Rat in der Informationsveranstaltung zum Kinder- und Jugendförderplan 2015 bis 2020 des Kreises Soest am Mittwochabend im Rathaus, auf den die Resonanz der Enser Vereine und Institutionen groß war. Zwar können Wünsche auch noch später formuliert werden. Allerdings orientiert sich die Bewilligungshöhe dann nach den noch zur Verfügung stehenden Mitteln. Die Anträge sind online sowohl beim Kreis unter „Formulare“ in der Rubrik Jugendarbeit- Finanzielle Förderung als auch bei der Gemeinde Ense unter „Formulare“ zu finden.

Dabei wurde in der Veranstaltung deutlich, dass pädagogische Grundschulungen ab sofort verpflichtend sind, um finanzielle Förderungen für die ehrenamtlichen Mitarbeiter durch den Kinder- und Jugendförderplan des Kreises Soest zu erhalten. Diese Schulung wird von vielen Institutionen – unter anderem dem Kreissportbund, den Dekanaten und der evangelischen Kirche – angeboten und hat auch schon in Ense stattgefunden. In 40 Lehreinheiten werden Praxisthemen wie Aufsichtspflicht, Kinderschutz und Gewaltprävention durchgeführt. Bei Anträgen an den Kreis Soest muss einmalig das Zertifikat von den Leitern beigelegt werden. Die pädagogische Grundschulung ist in Kombination mit dem großen Erste Hilfe Schein und einer Vereinsbestätigung übrigens auch Voraussetzung, um eine Ju(gend)-Lei(ter)-Ca(rd) beantragen zu können.

Im Anschluss an diese Erklärungen gab die Fachberaterin für Jugendverbände und Ehrenamt, Sigrid Schmidt vom Kreisjugendamt, Ratschläge und Tipps, wie und unter welchen Voraussetzungen sich die Vereine ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen fördern lassen können. Bei den Schulungen muss die Qualifikation des Referenten bei der Antragstellung nachgewiesen werden, ein zusätzlicher Flyer über die Hintergründe der Schulung ist verpflichtend.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare