Kindergarten-Anbau im Plan

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Der Wintereinbruch mit seinem heftigen Schneefall und Minus-Graden sorgte zwar für Ruhe auf der Baustelle in Parsit. Die Fertigstellung des Anbaus im August aber steht zurzeit überhaupt nicht in Frage.

PARSIT -  Der Anbau an den Kindergarten „Pusteblume“ in Parsit liegt trotz des heftigen Wintereinbruchs noch gut im Zeitplan.

Zwar konnte angesichts des massiven Schneefalls in den zurückliegenden Wochen nichts gemacht werden. Dennoch geht Architekt Manfred Vetter davon aus, dass die neuen Räumlichkeiten wie vorgesehen am 1. August bezogen werden können.

Das jedenfalls hat er im Gespräch mit dem Anzeiger versichert und angekündigt, dass der Einbau der Fenster bereits in der kommenden Woche erfolgen soll. Schon vor dem Wintereinbruch war es gelungen, den Rohbau abzudichten.

Bekanntlich erhält der Kindergarten „Pusteblume“ in Parsit einen zusätzlichen Ruhe- und Wickelraum an der östlichen Seite des Gebäudes, wobei man bei der bautechnischen Ausführung darauf achtet, dass in späteren Jahren auch eine anderweitige Nutzung denkbar wäre. Denn die Politik hatte bei ihrer Planung den demografischen Wandel im Auge – und der eben sieht insgesamt einen Geburtenrückgang und damit sinkende Kinderzahlen vor. Allerdings war hiervon in der Gemeinde Ense noch nicht allzu viel zu merken. Im vergangenen Jahr waren wieder über 100 neue Erdenbürger im Standesamt der Gemeinde Ense registriert worden. Die Maßnahme wird dabei mit 102 726 Euro bezuschusst und muss bis zum 1. August umgesetzt sein. Die Zuwendungen werden in zwei Raten ausgezahlt. Der Eigenanteil der Gemeinde Ense wiederum beträgt 11 414 Euro.

Derzeit liegt der Platzbedarf für Kinder unter drei Jahren in der Gemeinde Ense bei 48 Kindern bei 53 vorhandenen Plätzen. Allerdings steigt der Bedarf ab der Jahresmitte auf insgesamt 62 Kinder. Die Zahl der dann vorhandenen Betreuungsplätze liegt mit der Maßnahme in Parsit bei 65.

Das entspricht einer Versorgungsquote von 105,2 Prozent, die ab dem 1. August 2014 sogar auf 107 Prozent ansteigt, wie die Verwaltung jüngst den Politikern mitteilen konnte. - det

Quelle: Soester Anzeiger

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