Kindergarten-Bau im Höinger Industriepark planungsrechtlich abgesichert 

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Im Kreuzungsbereich Oesterweg/Haarweg südlich des Gewerbehofs im Höinger Industriegebiet soll der Kindergarten entstehen.

Bremen/Höingen – Dem Bau eines Kindergartens im Kreuzungsbereich Oesterweg/Haarweg südlich des Gewerbehofs im Höinger Industriegebiet steht planerisch nichts mehr im Wege.

So hat der Planungs- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig die notwendige Festsetzung im Bebauungsplan für das Vorhaben beschlossen.

Das Kindergarten-Areal ist im Flächennutzungsplan als Gelände für gewerbliche Bauflächen sowie Grünflächen dargestellt. Weiter befindet es sich im Bereich des Bebauungsplanes „Gewerbegebiet Höingen Nord“. Auf dieser Fläche war bisher eine „öffentliche Grünfläche“ festgesetzt. Die Nutzung des Grundstückes für die Errichtung eines Kindergartens widersprach somit den Festsetzungen des Bebauungsplanes. Das Bauvorhaben kann also nur durch eine Änderung des Bebauungsplanes und eine Ausweisung einer bebaubaren Fläche durchgeführt werden.

Und so folgte der Ausschuss der Verwaltungsempfehlung, die Baufläche von 0,5 Hektar als Gewerbegebiet zu entwickeln, in dem ausnahmsweise „Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke“ zugelassen werden. Zugleich soll im Osten des Grundstückes entlang des Haarweges ein Teil des Gehölzbestandes erhalten und ergänzt werden, um das Gewerbe gegenüber den südlich und östlich vorhandenen Wohngebieten abzuschirmen.

Solle der Kindergarten am 1. August 2021 öffnen, sei Eile geboten. Schließlich gelte es etwa bei der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit Fristen einzuhalten. Insofern solle man die Änderung des Bebauungsplanes noch in der Sitzung beschließen, Änderungen bezüglich der räumlichen Anordnung des Gebäudes könne man im weiteren Verlauf immer noch berücksichtigen. Damit ging er auf Bedenken einzelner Politiker ein, was die Lage des neuen Kindergartens angehe. Ein Rat, dem der Ausschuss folgte, so dass die Öffentliche Bekanntmachung des Vorhabens wie von der Rathausspitze gewünscht auf den Weg gebracht werden konnte.

Träger des neuen Kindergartens soll die Elterninitiative Kindergärten Ense werden. Das hatte einstimmig der Sozialausschuss beschlossen und dem Jugendhilfeausschuss des Kreises vorgeschlagen. Dort fällt die Entscheidung am 12. März.

Die Öffentlichkeit kann sich zu den Planungen bis einschließlich Dienstag, 17. März, während der Dienststunden im Rathaus der Gemeinde Ense, Zimmer 305/303, über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung unterrichten und sich dazu äußern. Das Plangebiet wird im Westen vom Oesterweg begrenzt, im Osten vom Haarweg. Im Norden und Westen grenzen Gewerbebetriebe an. Südlich und östlich der Kreuzung Oesterweg / Haarweg / Kurzer Weg liegen Wohngebiete.

Quelle: Soester Anzeiger

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