„Kinderhilfe Ense“ unterstützt „Bunt und gesund“

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Sponsoren begrüßt : Karola Born, im Gesundheitsamt für Gesundheitsförderung zuständig, und Margret Dietz Vorsitzende des Kreislandfrauenverbandes, hießen neue Sponsoren der Elternarbeit für das Ernährungsprojekt „Bunt und gesund“ (von links) Brigitte Kösling (Stiftung Kinderhilfe Ense), Hans Meyer (Kreisverband Soest des Kinderschutzbundes) und Klaus Wehmeyer (Bürgerstiftung Hellweg-Region) willkommen.

BREMEN -  Die zukünftige Finanzierung der Elternarbeit für das Ernährungsprojekt „Bunt und gesund“ in Kindertageseinrichtungen ist gesichert. Denn die „Stiftung Kinderhilfe Ense“ tritt als Förderer in Erscheinung.

Das Kreisgesundheitsamt veranstaltet mit dem Kreislandfrauenverband jährlich in 30 Kindertageseinrichtungen Aktionen unter der Überschrift „Bunt und gesund“.

Acht Jahre hatte die IKK classic die Honorarkosten für die Elternabende gezahlt. Weil das ab dem zweiten Halbjahr nicht mehr möglich ist, mussten die Veranstalter neue Geldgeber finden.

„Eltern, Kinder und Erzieher erlernen in der Aktion, wie eine ausgewogene Ernährung ohne Fertigprodukte aussehen kann. So gelingt ein gesundes Großwerden mit vielen leckeren, abwechslungsreichen Lebensmitteln aus der Ernährungspyramide gelingt“, bringt es Karola Born, Initiatorin des Projektes und langjährige Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes, auf den Punkt. Neben der „Stiftung Kinderhilfe Ense“ sind zudem die Bürgerstiftung Hellweg-Region und der Kreisverband Soest des Kinderschutzbundes Sponsoren.

Die Aktion „Bunt und gesund“ dient der Vorbeugung des Übergewichts, weil im Kindergartenalter hier noch gegengesteuert werden kann. Darum findet die Aktion mit den Kleinsten und deren Eltern statt. „Die Zahlen zum Übergewicht sind in den letzten Jahr bundesweit sehr gestiegen: Mittlerweile sind 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen übergewichtig“, verweist Hans Meyer, Vorsitzender des Kinderschutzbundes, auf eine Besorgnis erregende Tendenz. „Daraus entstehen für die Gesellschaft enorme Folgekosten zum Beispiel durch Erkrankungen des Bewegungsapparates, Bluthochdruck und Diabetes“, befürchtet Klaus Wehmeyer, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Hellweg. „Viele Eltern möchten ihre Kinder gesund ernähren, aber sie sind oft unsicher, wie die Empfehlungen im Alltag umgesetzt werden können“, hat Brigitte Kösling, von der „Stiftung Kinderhilfe Ense“ erfahren. „Darum ist der Elternabend vor Ort so wichtig, in dem auch die Tricks der Lebensmittelindustrie enttarnt werden.“

Um das Projekt langfristig durchführen zu können, sucht man weitere Geldgeber. Dafür sind Abstimmungsgespräche geplant. Das Kreis-Gesundheitsamt finanziert seit 2005 die anschließende Aktion mit den Schulkindern an einem Vormittag: aus Obst und Gemüse werden mit viel Spaß leckere, alltagstaugliche Rezepte zubereitet und verzehrt. Die Einrichtung finanziert nur die Lebensmittelumlage.

Weitere Informationen bei Karola Born im Kreisgesundheitsamt, Telefon 02921/302152.

Quelle: Soester Anzeiger

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