Kontrolle der Flutlichtmasten

Mit neuester Technik kann Dietmar Birringer die ersten Mess-Ergebnisse zügig auswerten. Gemeinsam mit Sohn Luca und im Beisein von Westnetz-Projektleiter Werner Bauerdick sowie Andreas Langesberg von der Gemeindeverwaltung wurden gestern Mittag die Flutlichtmasten in Lüttringen untersucht. - Fotos: Stute

BREMEN -  „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Diesem Leitspruch folgend hat die Überprüfung von insgesamt 39 Flutlichtmasten auf den Sportanlagen in der Gemeinde Ense begonnen. Dabei geht es um die Standsicherheit.

Seit Donnerstag und voraussichtlich noch bis Freitag nimmt eine Fachfirma aus Beckingen im Auftrag der Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber im RWE-Konzern, insgesamt 39 Flutlichtmasten auf den Sportanlagen in der Gemeinde Ense unter die Lupe. Betroffen sind die Sportplätze des SV Lüttringen, des TuS Bremen, des TuS Niederense, der SG Oberense, des Höinger SV und der Sportfreunde Waltringen sowie die „Vogelstange“ der Schützenbruderschaft St. Hubertus in Niederense.

Die Prüfung der Standsicherheit eines Mastens erfolgt durch ein Ultraschall-Prüfgerät, das am Masten entlanggeführt wird und dabei Veränderungen der Oberflächen in Form von Rissen, Löchern, Dellen oder Korrosionsschäden erkennt. „Da Masten für einen sehr langen Einsatzzeitraum konzipiert sind und alle Werkstoffe der Korrosion unterliegen, ist eine regelmäßige Kontrolle notwendig“, betont Westnetz-Projektleiter Werner Bauerdick gegenüber dem Anzeiger.

Darüber hinaus unterliegen die Betreiber der Sportanlagen der Verkehrssicherungspflicht. Die Gemeinde Ense ist Eigentümerin der genannten Sportanlagen, auf denen nicht nur Vereinssport, sondern auch Schulsport betrieben wird. „Deshalb ist es der Gemeinde Ense ein besonderes Anliegen, die Standsicherheit der Flutlichtmasten von Westnetz prüfen zu lassen. Damit wird der Sicherheitsstandard bestmöglich gewährleistet“, so Heinz Robbert vom Fachbereich „Bauen und Gemeindeentwicklung“ der Gemeinde Ense. Alle fußballbegeisterten Bürger der Gemeinde Ense sollten auch weiterhin mit einem guten und sicheren Gefühl die Spiele ihres Vereins besuchen können, so Heinz Robbert.

Die Überprüfung der Flutlichtmasten war Anfang März vom zuständigen Sport- und Sozialausschuss in Auftrag gegeben worden. Dabei hatte Bürgermeister Hubert Wegener keinen Zweifel an der Notwendigkeit gelassen. So hatte er Sorgen bezüglich der Statik sowie möglicher Korrosionsschäden an einigen Anlagen ins Feld geführt. Immerhin, so der Verwaltungschef, stände mancher Mast nun schon 40 Jahre. Die Kosten für die Maßnahme hatte Hubert Wegener mit rund 5 000 Euro beziffert. Vertreter von SPD und BG hatten daraufhin gefragt, ob der finanzielle Aufwand gerechtfertigt sei oder ob nicht eine bloße Inaugenscheinnahme reiche, um herauszufinden, ob ein Flutlichtmast ausgetauscht oder repariert werden müssen.

Mit Ergebnissen der jUntersuchungen rechnet man im Rathaus in den kommenden zwei Wochen. - det

Quelle: Soester Anzeiger

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