Pläne werden konkreter

So stehen die Vereine des FC Ense zum Beitritt des Höinger SV

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Jubeln bald gemeinsam: die Kicker des FC Ense und des Höinger SV.

Bremen/Höingen – Der Beitritt des Höinger SV zum FC Ense wird immer konkreter: Die Kooperationsvereine haben sich nicht gegen den Schritt ausgesprochen.

Da sich keiner der dem FC Ense angeschlossenen Kooperationsvereine konkret gegen einen Beitritt des Höinger SV ausgesprochen hat, deutet sich an, dass der angedachte Schritt so rasch, wie von allen Seiten gewünscht, vollzogen und der Bitte des Höinger SV, die Spieler der aktuellen C-Jugend in der ersten Saison auch jahrgangsübergreifend einsetzen zu dürfen, wohl entsprochen wird.

Dabei hatte sich der neue Vorsitzende des FC, Darius Hahn, nach dem Treffen der Stammvereine in der Vorwoche mit einem Schreiben an die Fußball-Clubs in Bremen, Niederense, Oberense, Lüttringen und Waltringen gewandt und darin zunächst auf die Einigkeit der Vereine verwiesen, die ihm „am Herzen“ liege. „Denn nur gemeinsam sind wir nicht alleine“.

Im Kern des Beitritts geht es um den Wunsch des Höinger SV, für die Übergangsphase der Saison 2019/2020 die Spieler der aktuellen C-Jugend des Höinger SV auch jahrgangsübergreifend einsetzen zu können. Wobei als Grund weniger der Leistungsgedanke der Spieler, sondern einzig und allein die Möglichkeit, den Beitritt aufgrund unterschiedlicher Rahmenbedingungen aus Sicht des Höinger SV zu ermöglichen. Ob die Option in der Form überhaupt gezogen wird, werden die nächsten Wochen zeigen. 

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Bedeutsam ist ein rascher Beitritt des Höinger SV vor allem auch mit Blick auf den Bau eines dritten Kunstrasens, der in Höingen entstehen soll. Indes: Drei Bedingungen müssen erfüllt sein, damit die 300 000 Euro dafür wirklich fließen: So muss der Nebenplatz in Höingen aufgegeben werden und die Zustimmung der Breitensport-Abteilung zur Umwandlung des Naturrasens in einen Kunstrasen vorliegen. 

Kunstrasen geplant

Viel wesentlicher aber: Nur eine „dauerhafte Kooperation“ des Höinger SV mit dem FC Ense führt zum gewünschten Ziel. Ein Beitritt der Höinger zum FC Ense war gerade den Vereinen im Vorfeld wichtig gewesen, um dem Konzept zuzustimmen. Geplant ist, für den Kunstrasen in Höingen 165.000 Euro in 2019 und 135.000 Euro in 2020 auszugeben. Die Gesamtkosten sind auf 450 000 Euro kalkuliert. Der HSV müsste 150.000 Euro beisteuern.

Quelle: Soester Anzeiger

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