Kreis genehmigt Ausweisung von Kurzzeitparkplätzen in der Ortsmitte

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Die Stümpfe sind entfernt. Jetzt muss nur noch das Wurzelwerk entfernt werden. Dann werden neue Bäume gepflanzt.

Bremen - Die Ausweisung von Kurzzeitparkplätzen in der Bremer Ortsmitte ist grundsätzlich möglich.

Das hat Enses Beigeordneter Andreas Fresen gegenüber dem Anzeiger nach einem Gespräch mit dem Kreis Soest als zuständiger Straßenverkehrsbehörde erklärt. Indes: Ob man damit automatisch auch dem Wunsch des Initiativkreises nach Einrichtung solcher Stellflächen nachkommen wird, stehe auf einem anderen Blatt, so Andreas Fresen weiter. Einzubinden nämlich sei vor einer möglichen Umsetzung in jedem Falle die Politik, von der letztlich „grünes Licht“ kommen müsse.

Gleichwohl: Für den Initiativkreis, der die Schaffung von Kurzeitparkplätzen in der Bremer Ortsmitte bei einer CDU-Sitzung im März angeregt hatte, dürfte diese Auskunft und die Tatsache, dass die Politik nun eingebunden wird, zunächst einmal eine gute Nachricht sein. Denn aus Sicht der Kaufleute werde gerade zu „Stoßzeiten“ im Bereich zwischen Volksbank und Bäckerei Klapp „wild“, oftmals gar in „zweiter Reihe“ geparkt. Das, so hatte Initiativkreis-Vorstandsmitglied Heiko Klapp erklärt, sei ein „Riesen-Problem“. Die geltende Regelung von einer aktuell zweistündigen Parkdauer in der Ortsmitte bezeichnete er als zu lang. Denkbar nun, dass man in Teilen auf sogar 15 Minuten zurückgeht, etwa bei den beabsichtigten neuen Stellflächen vor der Provinzial-Versicherungsagentur oder vereinzelt vor der Bäckerei Klapp.

Wobei Gesprächspartner hinter vorgehaltener Hand zu bedenken geben: Sinn mache ein solcher Schritt jedoch nur dann, wenn demnächst auch in der Ortsmitte kontrolliert werde, „Knöllchen“ geschrieben würden. Dass werde die Politik bei ihrer Entscheidung sicherlich ins Kalkül ziehen müssen.

Und noch in einem zweiten Punkt zeigt der Einsatz des Initiativkreises für die Ortsmitte spürbar Wirkung. So sind jene Baumstümpfe auf dem Parkplatz gegenüber der Provinzial-Agentur zu Wochenbeginn entfernt worden und sollen demnächst durch vier neue, allerdings nicht mehr so ausladende Bäume ersetzt werden, die wiederum der Initiativkreis spendiert. Dies gehört zur vom Initiativkreis gewünschten „Aufhübschung“ der Ortsmitte.

Quelle: Soester Anzeiger

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