Kreis gibt Gemeinde am Schulweg Rückendeckung

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Ob der Schulweg weiter gesperrt bleibt, zeigt die Bauausschusssitzung am 18. September. ▪

BREMEN ▪ Die Verwaltung bekommt bei ihrer Absicht, den Schulweg in Bremen auch nach Ablauf der einjährigen Testphase weiter komplett von der Werler Straße bis zum Eingang des Pausenhofes der Conrad-von-Ense-Schule zu sperren, massiv Rückendeckung durch den Kreis Soest.

So heißt es nämlich in einer Stellungnahme der Abteilung für Straßenwesen, dass „die zusätzliche Nutzung des Schulweges (...) entbehrlich“ sei. Durch die vorgenommene Sperrung und dem damit verbundenen Halteverbot bestehe dort eine „entspannte Verkehrsbelastung sowohl des fahrenden als auch des ruhenden Verkehrs.“ Der Einmündungsbereich des Schulweges auf die Werler Straße sei vor der Sperrung „problematisch“ gewesen. Die Einmündung der Willi-Eickenbusch-Straße wiederum biete einen „sehr viel höheren Sicherheitsstandard, so dass man sich auf diesen Einmündungsbereich beschränken sollte“, heißt es.

Indes: Es gibt auch kritische Stimmen bezüglich der Sperrung. So verweist die Conrad-von-Ense-Schule auf die erhöhte Lärmbelästigung für die an der Willi-Eickenbusch-Straße liegenden Klassen- und Fachräume. „Wenn eine Öffnung des Schulweges eine geringere Verkehrsdichte ermöglichen würde und damit eine geringere Lärmbelästigung für den Unterricht, würde das Kollegium und die Schulleitung eine Öffnung begrüßen“, schreibt Rektorin Stephanie Bingener.

Quelle: Soester Anzeiger

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