Kreisel in Niederense in drei Monaten fertig

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Kanalarbeiten, die gestern im Bereich des Gerätehauses für leichte Verkehrsbehinderungen sorgten, stehen nicht im Zusammenhang mit dem Bau des Kreisverkehrs auf der Bahnhofstraße.

NIEDERENSE - Der Bau des Kreisverkehrs auf der Bahnhofstraße in Niederense soll gut drei Monate dauern, die Belange der Feuerwehr aber während der gesamten Zeit nicht beeinträchtigen.

Das ist die Kernaussage des Gesprächs zwischen der Verwaltung sowie der Führungsebene der „Blauröcke“, das am späten Mittwochnachmittag vor Ort stattgefunden hat. Klar seither auch: Am kommenden Dienstag soll mit den Arbeiten begonnen werden, so Verwaltungsmitarbeiter Frank Sörries weiter.

Und so ist nun auch das letzte Abstimmungsgespräch zwischen allen Beteiligten geführt worden. Dabei hatten nicht zuletzt die Vertreter der Niederenser Löschgruppe deutlich gemacht, dass sie uneingeschränkt hinter dem Bau des Kreisels stehen, um den es in den zurückliegenden Wochen und Monaten bekanntlich intensive und kontroverse Diskussionen gegeben hatte.

Gleichwohl war die Unterredung, an der ein Vertreter der bauausführenden Firma teilgenommen hat, insofern wichtig, als man sich verdeutlichen konnte, dass trotz der durchaus vorhandenen Behinderungen während der Bauphase sichergestellt wird, dass die Einsatzkräfte bei der Erfüllung ihrer Aufgaben nicht beeinträchtigt werden. So ist nicht beabsichtigt, dass die „Blauröcke“ möglicherweise für eine längere Zeit umziehen müssen, weil vielleicht die Arbeiten ihr Ausrücken behindern könnten.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt geht man im Rathaus zudem davon aus, dass die Arbeiten zwischen neun und zwölf Wochen in Anspruch nehmen werden, wie Frank Sörries weiter ausführte. Mitte November, so die aktuelle Einschätzung soll das Bauwerk somit fertiggestellt sein. Allerdings sei dies nur eine Prognose, deren Haltbarkeitswert sich erst während der Arbeiten herausstellen werde.

Bekanntlich soll der Kreisverkehr Gesamtkosten in Höhe von 218 000 Euro verursachen, wobei die Gemeinde einen Eigenanteil von gut 98 000 Euro zu schultern hat. Wobei ebenfalls klar ist: Der Kreis Soest wird seinen Kostenanteil bei maximal 120 000 Euro einfrieren, wie ein Beschluss zu Beginn des Jahres im entsprechenden Fachausschuss deutlich gemacht hatte. - det

Quelle: Soester Anzeiger

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