Kunstrasen in Bremen: „Weitere Schäden sind abzuwenden“

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Seit 14 Jahren ist der Kunstrasenplatz in Betrieb, jetzt steht eine Sanierung an.

Bremen - Jetzt hat die Politik das Wort. Denn im nächsten Sportausschuss am kommenden Dienstag, 15. November, um 18 Uhr im Rathaus soll sie über den Vorschlag der Verwaltung abstimmen, dem TuS Bremen ein Zuschuss zu den nachgewiesenen Kosten in Höhe von maximal 190.000 Euro für die Erneuerung des Kunstrasenplatz-Oberbaus zu gewähren.

Wie berichtet, hatte der Verein im Mai die Erneuerung des Kunstrasenbelages auf dem Sportplatzgelände in Bremen beantragt. Die Summe der durchzuführenden Maßnahme soll sich dabei auf insgesamt 193.671,17 Euro belaufen. Nach Abzug von 1000 Euro gemäß der Sportförderungsrichtlinien der Gemeinde, würde sich der beantragte Zuschuss zur Durchführung dieser Maßnahme auf 192.671,17 Euro belaufen. Der TuS Bremen habe signalisiert, dass durch Nachverhandlungen eine Reduzierung der Summe realistisch erscheint. Insgesamt sollten die Kosten maximal 190.000 Euro betragen.

Als Grund für die Erneuerung des Kunstrasenbelages führt der TuS aus, dass durch intensive Nutzung der Kunstrasenbelag nur noch eine Floorhöhe von kleiner als 2 Millimetern von anfangs 28 Millimetern aufweise. Die Frequentierung des Kunstrasenplatzes sei dreimal zu hoch als auf üblichen Platzanlagen. Eine Reparatur mit dem Austausch des Oberbelages sei „dringend geboten, um weitere Schäden im Platzaufbau abzuwenden“, heißt es in der Vorlage.

Der Bau des Kunstrasenplatzes wurde im Jahr 2002 durch die Gemeinde bezuschusst. Bereits bei Erstellung des Kunstrasenplatzes war abzusehen, dass nach ca. 15 Jahren eine Erneuerung des Oberbaus erforderlich wird. Der Platz wurde im April 2003 in Betrieb genommen. Bei Durchführung der Maßnahme wird der Platz somit insgesamt gut 14 Jahre in Betrieb sein.

Der Gemeindesportverband hat wissen lassen, dass er diese Maßnahme befürwortet.

Aus diesen Gründen empfiehlt die Verwaltung der Politik, den Kunstrasenbelag im Jahr 2017 auszutauschen. Der sich darunter befindliche Unterbau sei DIN-gerecht gebaut worden und könne beibehalten werden. Die Bauweise entspreche auch weiterhin den aktuellen DIN-Normen, heißt es.

Quelle: Soester Anzeiger

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